Gedruckte Werbematerialien sind ein Teil der 360°-Werbestrategie von McDonald's.
Gedruckte Werbematerialien sind ein Teil der 360°-Werbestrategie von McDonald's.
Im vergangenen Jahr produzierte Onlineprinters zwei Milliarden Drucksachen.
Klassischerweise umfasst das Output Management (OM) die Erstellung, Generierung, Steuerung und Verteilung von Dokumenten an Empfänger im und außerhalb eines Unternehmens. Doch was geschieht, wenn mehrere Hundert Werbeplanen sowie Zehntausende Broschüren und Werbeflyer in unterschiedlichen Versionen und Auflagen an knapp 450 Restaurants verteilt werden müssen? Das ist zweifelsohne eine Herausforderung, die gemeistert werden muss. „Gedruckte Werbematerialien sind ein Teil unserer 360°-Werbestrategie. In der Region verwenden wir gedruckte Werbemittel wie Poster oder Flyer z.B., um Neueröffnungen oder andere Veranstaltungen der Restaurants anzukündigen. Ebenso nutzen wir die Printwerbung, um Gutscheine an unsere Gäste zu verteilen“, erklärt Frank Kiefer, Regional Manager der Region Süd von McDonald’s Deutschland Inc.
Um das eigene Marketingbudget ideal zu nutzen und gleichzeitig neben dem Druckprozess auch die Logistikdienstleistung auszulagern, ist somit ein externes Print Output Management notwendig. Nach Kontakt mit verschiedenen Anbietern hat sich die Region Süd schließlich für den Hersteller und Lieferanten Onlineprinters mit seinem Webshop Diedruckerei.de entschieden. Das Produktportfolio der Onlinedruckerei umfasst Offset- und Digitaldrucksachen sowie großformatige Drucke und damit alles von Flyern über Broschüren bis hin zu Werbeplanen, Flaggen und PoS-Werbemitteln.
Verändertes Einkaufsverhalten
Onlinedruckereien arbeiten nach einem einfachen Prinzip: Mehrere Aufträge verschiedener Kunden werden auf einem Druckbogen gebündelt und im Sammeldruck produziert. Damit wird nahezu der komplette Druckbogen genutzt, was kosteneffizient ist. Kombiniert mit leistungsstarken Druckmaschinen, einer eigenen Produktion im Dreischichtbetrieb und dem Vertriebsweg Internet konnte sich ein wachsender Branchenzweig in der sonst gebeutelten Druckbranche entwickeln, welcher in den letzten Jahren das Einkaufsverhalten von Drucksacheneinkäufern nachhaltig verändert hat. Onlinedruckereien haben gegenüber ihren konventionellen Pendants einige Vorteile, die vor allem für Geschäftskunden interessant sind.
Bestellungen sind 24 Stunden am Tag möglich, Produkte können selbst konfiguriert werden und Preise für verschiedene Varianten eines Druckprodukts werden transparent angezeigt. Damit müssen nicht für jedes Druckprodukt Angebote eingeholt werden. Zudem haben Onlinedrucker stets alle angebotenen Papiersorten und Materialien vorrätig, da diese in ganz anderen Maßstäben einkaufen und produzieren als „die Druckerei von nebenan“. Zur Verdeutlichung: Die Onlineprinters GmbH etwa hat im fränkischen Neustadt an der Aisch im vergangenen Jahr allein zwei Milliarden Drucksachen produziert und diese an 380.000 Kunden in 30 Ländern Europas vertrieben.
In kleinstmöglicher Auflage
Der Ablauf einer Drucksachenbestellung ist für McDonald’s der gleiche wie für jeden anderen Kunden auch. Bei einem neuen Projekt eines Restaurantmanagers oder Franchisenehmers erstellt eine von McDonald’s beauftrage Werbeagentur ein Layout für das gewünschte Werbemittel. Nach Freigabe erfolgt die Bestellung auf Diedruckerei.de. Der Einkäufer wählt eines der etwa 1.400 Druckprodukte aus, z.B. Flyer, konfiguriert dieses nach Bedarf in puncto Auflage, Format und Papiergrammatur und ergänzt gegebenenfalls Sonderoptionen wie Lackveredelungen. Dann wird die fertige Druckdatei hochgeladen und das Produkt geht in Produktion; der Versand erfolgt kostenfrei an die Wunschadresse. Wenn es besonders eilig ist, können gegen Aufpreis auch die Produktion am selben Werktag und der Expressversand gewählt werden; dann ist das Produkt auch bei einer Datenanlieferung bis 16 Uhr noch am nächsten Tag im Restaurant.
Das Regionale Servicecenter Süd hat 2014 knapp 200 Aufträge an den Online-Druck-Dienstleister vergeben. Das Volumen ist sehr unterschiedlich und hängt davon ab, ob Werbemittel nur für ein Restaurant oder für die gesamte Region benötigt werden. Frank Kiefer erläutert: „Flyer oder Gutscheine in Visitenkartenform nutzen wir z.B. direkt am Point of Sale und unsere Mitarbeiter verteilen die Materialien an die Gäste. Plakate werden in unseren Restaurants oder bei Kooperationspartnern aufgehängt. Großformatige Drucke nutzen wir, um in den Außenbereichen auf bestimmte Termine aufmerksam zu machen. Dies passt zu unserer Umweltschutzphilosophie, denn so können wir Werbemittel in kleinstmöglicher Auflage produzieren. Bei Bedarf bestellen wir nochmals nach; durch die kurzen Lieferzeiten unseres Partners ist das unproblematisch.“
Das Thema Umweltschutz spielt bei der Auswahl der Partner für die Region Süd somit eine große Rolle, da das Unternehmen im Bereich Systemgastronomie das Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen unterstützt und Mitglied im Umweltpakt Bayern ist. Dementsprechend gut kam es an, dass der fränkische Onlinedrucker vom nachhaltigen Papiereinkauf über eine chemiearme und ressourcenschonende Produktion sogar klimaneutrale Rechenzentren betreibt. Grundsätzlich schont es aber nicht nur die Umwelt, nur 5.000 statt 20.000 Flyer zu drucken, sondern es werden auch Kosten gespart.