Die Commerzbank hat Colt und QSC beauftragt, ihr inländisches Wide-Area-Netzwerk weiter zu modernisieren und künftig auch zu betreiben. Das Projekt hat laut Unternehmen ein Volumen im zweistelligen Millionenbereich und eine Laufzeit von fünf Jahren. Die IT der Commerzbank-Standorte soll bereits ab Anfang 2012 auf ein neues Managet Business Netzwerk migriert werden. Durch den Einsatz neuer Technologie soll die Leistungsfähigkeit des Netzes erhöht werden. Das soll der Bank kurze Reaktionszeiten auch bei veränderten Anforderungen ermöglichen. Mit der Umsetzung soll zudem eine deutliche Kostenreduzierung verbunden sein.
Die Zusammenarbeit mit zwei Firmen (Dual Provider Strategie) soll für eine hohe Sicherheit des Netzwerks sorgen. Beide Partner versorgen jeweils bundesweit Commerzbank-Standorte. Besonders wichtige Standorte werden von beiden Providern gemeinsam betreut.
Die Commerzbank arbeitet seit langem mit beiden Partnern zusammen. „Colt und QSC sind zwei Partner, die neben einer hochverfügbaren und schnellen Datenübertragung auch eine hohes Maß an Servicequalität bieten“, erklärt Boris Wiegmann, Senior Projekt Manager bei der Commerzbank AG. „Das haben beide Provider in der langjährigen Zusammenarbeit bewiesen.“
Die Optimierung des Wide Area Networks soll nach Abschluss der Integration der Dresdner-Bank-IT in die Systeme der Commerzbank erfolgen. Im Zuge der IT-Integration hatte sich die Commerzbank eigenen Angaben zufolge auf eine erfolgreiche Anpassung der Anwendungen sowie auf die Migration der Daten konzentriert. So wurden zunächst die bestehenden Netzwerke von Commerzbank und Dresdner Bank auf Basis der vorhandenen Infrastrukturen zu einem sicheren Netzwerk zusammengeschaltet.
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