Die Verwaltungs-IT der Hochschule Würzburg-Schweinfurt ist ein hochsensibler Bereich, der einiges leisten und liefern muss: Daten von Mitarbeitern und Studenten wie Informationen zu Im- und Exmatrikulationen, Haushaltsbeschaffungen oder Prüfungen. Diese müssen stets sicher verwahrt und schnell verfügbar sein. Gleichzeitig sind die Auslastungen der IT-Infrastruktur innerhalb eines Monats sehr unterschiedlich: Zu Spitzenzeiten, wie etwa am Monatsende, wenn Gehälter und Abrechnungen erfolgen, muss mit hohem Mehrbedarf an Rechenleistung gerechnet werden. Die Hochschule wollte die Hardware jedoch nicht weiter aufrüsten, vielmehr nutzten die Verantwortlichen die Chance, die Hardwareressourcen zu virtualisieren.
Mit der Virtualisierung wurde aus der heterogenen Storage-Landschaft ein homogener Storage-Pool geschaffen. Durch die VMware-Software können Ressourcen im Vorfeld reserviert und bei Bedarf zugeteilt werden. Mit der Ressourcenzuteilung kann das IT-Administrationsteam flexibler und effizienter arbeiten. So soll es jetzt möglich sein, den verwendeten Applikationen in Spitzenzeiten einfach mehr Speicherkapazität zuzuweisen. So spart die Hochschule Kosten für neue Server und Storage: Denn die Datenbanken wachsen Jahr für Jahr, jeder freie Platz auf den Speichern muss genutzt werden.
Durch die Virtualisierung ist die IT effizienter, aber auch nachhaltiger als eine ständige Erweiterung der Hardware. Zudem konnte sich einer weiteren Herausforderung gestellt werden: Die Personaldecke an Hochschulen wird immer dünner – auch in Würzburg-Schweinfurt. Durch die Konsolidierung kann nun die IT-Infrastruktur auch mit kleineren Teams effizient betrieben werden. Das Administrationsteam der Verwaltungs-IT wurde mit dem Rechenzentrumsteam zentral zusammengeführt.
Den Zuschlag für das öffentlich ausgeschriebene Projekt erhielt das Stuttgarter Unternehmen aus mehreren Gründen, so Jürgen Kranz, Verantwortlicher für das VMware-Cluster im IT-Servicecenter: „Überzeugt hat uns vor allem die Offenheit der verwendeten Systeme. Die Lösungen von Circular ließen sich außerdem reibungslos in die vorhandenen Strukturen einbinden. Gleichzeitig überzeugte uns das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Während der Umsetzung war durchgängig ein umfassender Service gewährleistet. Wir arbeiten schon seit einigen Jahren mit der Firma zusammen und wissen daher, dass wir uns auch bei der Nachbetreuung auf die Spezialisten verlassen können.“
Für die Realisierung des Projekts hat das Stuttgarter Unternehmen Dell-Hardwarekomponenten, VMware- und Datacore-Software verwendet. Die neue IT-Landschaft ist für zukünftige Erweiterungen offen und individuell auf die Kundenanforderungen ausgerichtet.
www.fhws.de
www.circular.de
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