Stefan Bungart verantwortete bei GE Germany den Bereich „Software Innovation“, nun wird er Leiter des europäischen Software-Geschäfts.
Stefan Bungart wird in engem Austausch mit den Verantwortlichen der einzelnen europäischen Geschäftsbereiche von GE ein Portfolio von Software basierten Lösungen für Kunden definieren und ausbauen. Der Bereich Bungarts dient somit als europäisches „Software-Hub“ zur Entwicklung von Lösungen für sämtliche Geschäftsbereiche von GE.
Bungart verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Arbeit für internationale Unternehmen und Regierungen in den Bereichen Consulting, Strategieentwicklung und Supply-Chain Management. Zuletzt verantwortete er bei GE Germany den Bereich „Software Innovation“. Davor war er in Führungspositionen bei der Deutschen Telekom und IBM tätig.
Bungart tritt seine neue Rolle zeitgleich mit Investitionsentscheidungen GEs in Ungarn und Polen an, die weitere 330 Jobs in der Software-Entwicklung schaffen: „In Europa gibt es hervorragende Talente und viele Unternehmen mit Potenzial zu Kooperationen. GE bekennt sich mit seinen Investitionen zum europäischen Markt. Das ist gerade in Zeiten, in denen andere amerikanische Unternehmen ihr Europa-Geschäft eher zurückfahren, ein klares Zeichen“, so Bungart. Insgesamt beschäftigt GE derzeit 1.500 Software-Ingenieure in Europa.
Investitionen in Ungarn und Polen
In Ungarn investiert GE zusammen mit der ungarischen Regierung etwa 35 Millionen Euro zum Aufbau eines IT-Systems für das nationale Gesundheitswesen mit dem Ziel, die Effizienz und Handlungsmöglichkeiten dort wesentlich zu verbessern. Rund 180 Softwareingenieure werden daran arbeiten, elektronische Patientendaten und weitere Indikatoren so nutzbar zu machen, um die Herausforderung explodierender Kosten des Gesundheitssystems in den Griff zu bekommen.
Zusätzlich wird GE sein Engineering Design Center (EDC) in Warschau in den Bereichen Software und Analytics weiter ausbauen. Das EDC soll Lösungen insbesondere für die Geschäftsbereiche Energie, Öl und Gas sowie für den Luftfahrtbereich entwickeln. Rund 150 neue Mitarbeiter werden dadurch innerhalb der nächsten fünf Jahre eingestellt.
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Bildquelle: GE