14.07.2017 Services und Tools für digitale Innovationen

Neue SAP-Leonardo-Angebote sollen Digitalisierung fördern

Von: Lea Sommerhäuser

Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung in Frankfurt stellte SAP in dieser Woche neue Services und Werkzeuge für digitale Innovationen mit dem System SAP Leonardo vor. Mit den neuen Angeboten sollen Kunden die Digitalisierung bewältigen und von Daten im gesamten Unternehmen profitieren können.

  • KAP Europa Frankfurt

    Die Konferenz SAP Leonardo Live fand am 11. und 12. Juli 2017 im Frankfurter KAP Europa statt. (Bildquelle: © SAP SE / Wolfram Scheible)

  • SAP-Kunden erhalten Tools, Technologien und Expertenunterstützung, um ihre Digitalisierung voranzutreiben. (Bildquelle: © SAP SE / Sergej Falk)

  • Dr. Tanja Rückert (li.), SAP

    „Vor nicht einmal einem Jahr haben wir bekanntgegeben, dass wir mit umfassenden Investitionen unser IoT-Geschäft ausbauen wollen“, so Dr. Tanja Rückert (li.), President, IoT and Digital Supply Chain bei SAP. (Bildquelle: © SAP SE / Wolfram Scheible)

  • Mala Anand, SAP

    „Wir unterstützen Kunden dabei, Veränderungen in ihren Geschäftsmodellen und in ihren Prozessen voranzutreiben“, betont Mala Anand, Executive Vice President und President von SAP Leonardo, Data & Insights. (Bildquelle: © SAP SE / Wolfram Scheible)

Zu den neuen Angeboten gehören drei Innovation Services, mit denen Unternehmen Technologien wie das Internet of Things (IoT), Machine Learning, Analytics, Big Data, Design Thinking, Blockchain und Data Intelligence erproben und zu verschiedenen Anwendungsszenarien zusammenstellen können. Die Innovation Services sollen sich nahtlos mit dem kürzlich angekündigten Innovationssystem SAP Leonardo verknüpfen lassen, das die Kunden bei ihrer digitalen Transformation unterstützt.

Ferner wurde das Innovationssystem um neue Beschleuniger für verschiedene Branchen und das Internet der Dinge ergänzt und umfasst nun mitunter erweiterte Werkzeuge für SAP Build und neue Cloud Foundry Packages für die SAP-Cloud-Plattform für Partner. „Über 70 Prozent der CEOs weltweit betrachten die nächsten drei Jahre als entscheidender als die letzten 50 Jahre. Aber nur fünf Prozent sagen, dass sie bereits digitale Innovationen als Wettbewerbsvorteil einsetzen“, so Mala Anand, Executive Vice President und President von SAP Leonardo, Data & Insights. „Wir unterstützen Kunden dabei, Veränderungen in ihren Geschäftsmodellen und in ihren Prozessen voranzutreiben, und entwickeln hierfür Funktionen, die sich in unsere Kernanwendungen integrieren lassen. Kunden können dadurch schneller und leichter zu angemessenen Kosten von der digitalen Transformation profitieren.“

Nicht zuletzt stellte der Walldorfer Konzern auch mehrere neue Lösungen konkret für das Internet der Dinge vor, darunter Leonardo IoT Bridge, Global Track and Trace, Leonardo Edge Services, Digital Manufacturing Insights und Asset Manager. „Vor nicht einmal einem Jahr haben wir bekanntgegeben, dass wir mit umfassenden Investitionen unser IoT-Geschäft ausbauen wollen“, sagte Dr. Tanja Rückert, President, IoT and Digital Supply Chain bei SAP. Mit Leonardo als digitalem Innovationssystem, den neuen Lösungen und vielen Kunden und Partnern, die gemeinsam mit SAP auf der Veranstaltung in Frankfurt Anwendungsfälle aus der Praxis demonstrierten, möchte der Anbieter den Weg zum digitalen Wandel vorgeben. „Dies erfordert Innovationen, die sich auf das gesamte Unternehmen ausweiten lassen“, so Rückert.

Vor Ort berichteten u.a. Dr.-Ing. Johannes Reichert (Hilti), Craig Charlton (McLaren), Andreas Klinger (BASF) und Dr. Josef Packowski (Camelot), wie sie in die digitale Transformation eingestiegen sind. Aber auch Prolagos, Redbull und Stara wurden als Praxisbeispiele vorgestellt. Abseits von den Vorträgen konnten die Besucher der Veranstaltung an verschiedenen Demonstrationspunkten die Gespräche mit den SAP-Experten, Kunden und Partnern des Walldorfer Anbieters vertiefen.

Bildquellen: © SAP SE / Sergej Falk & Wolfram Scheible

©2017 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH