29.08.2017 Smart Cities

Neue Web-Plattform für die digitale Stadt

Bürger, Unternehmen und Behörden über einen lokalen digitalen Marktplatz miteinander verbinden: Das Softwarehaus BCT Deutschland bietet eine Plattform zur Digitalisierung aller notwendigen Prozesse in Kommunen und Städten an.

Web-Plattform für die Smart City

Eine neue Web-Plattform soll die Digitalisierung von Städten vorantreiben.

Durch die Digitalisierung von Privatleben und Geschäftswelt gewinnen effiziente und nutzerfreundliche Services auch auf behördlicher Ebene immer mehr an Bedeutung. Darauf reagiert das Software-Unternehmen BCT Deutschland und gründete in strategischer Partnerschaft mit Cross Media Production Germany (CMP) und der Gesellschaft für kommunalen Einkauf (GFKE) die CMP International AG (CMPI).

BCT-Geschäftsführer Jos Bischoff: „Gemeinsam bieten wir Städten einen lokalen digitalen Marktplatz, der Bürger, Firmen, Organisationen und Behörden als Social Community miteinander verbindet.“ Konkret entwickelte CMPI dafür eine web-basierte Informations-, Kommunikations- und Handelsplattform für Produkte und Dienstleistungen. Pilotkunde in Deutschland ist die Stadt Moers.

Kommunale Plattform als Plug-and-Play-Lösung

Die Plattform setzt sich laut Anbieter aus drei Bereichen zusammen, die als Plug-and-Play-Lösung in die IT-Infrastruktur der Stadtverwaltung integriert wird: Über eine lokale Einkaufsplattform können Kommunen und Städte benötigte sowie ausgeschriebene Waren und Produkte automatisiert und vergabekonform erwerben.

Für den digitalen und direkten Austausch der Bürger untereinander sowie mit lokalen Firmen und Organisationen sorgt wiederum eine Kommunikationsplattform. Die Anbindung der BCT-Technologie soll schließlich die digitale Interaktion der Bürger mit ihrer Behörde ermöglichen: So können über ein Web-Portal Anfragen, Anträge oder andere Anliegen, wie etwa Meldungen zu Schäden im öffentlichen Raum, direkt übermittelt werden. Zusätzlich optimiere die Plattform Workflows und Informationsflüsse innerhalb der Behörde, indem sie etwa eingehende Standardanfragen automatisch erfasst, kategorisiert und bearbeitet, heißt es in einer Pressemeldung.

„Wir haben in den Niederlanden und in Belgien bereits Erfahrungen bei der Umsetzung digitaler Bürgerservices gemacht“, erklärt Bischoff. „Jetzt wollen wir unsere weiterentwickelte Technologie in Deutschland etablieren.“

Bildquelle: Thinkstock/DAJ

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