Dies umfasst unter anderem Lösungen wie Exchange, Sharepoint und Lync, außerdem SAP und eine Reihe eigenentwickelter Anwendungen. Sie werden ab Mai 2012 in HP-Rechenzentren in Frankfurt am Main und Singapur betrieben. HP wird zudem mehrere Migrations- und Konsolidierungsprojekte im Microsoft-Umfeld durchführen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sieben Jahren. Mit dem Outsourcing-Abkommen will der Anwender die IT-Versorgung seiner weltweiten Standorte und Projekte verbessern und damit das weitere Wachstum unterstützen. Ein bedarfsabhängiges Liefermodell soll dabei das Investitionsrisiko senken und die Bereitstellung von IT-Diensten beschleunigen – dabei handelt es sich um das Angebot Utility Services, Teil des Portfolios Enterprise Cloud Services.
Kaefer hatte den Betrieb seiner Unternehmens-IT bereits 2008 an einen IT-Dienstleister ausgelagert. Im Jahr 2011 wurde der IT-Betrieb neu ausgeschrieben. Nach einem systematischen Auswahlprozess entschied sich das Unternehmen für Utility Services. Dabei handelt es sich um standardisierte IT-Dienste (Software as a Service, Infrastructure as a Service), die nach Bedarf bereitgestellt und nach Nutzung abgerechnet werden.
„Viele deutsche Unternehmen wollen jetzt zügig ihre Märkte in Ländern wie China, Indien oder Brasilien besetzen – dabei kann aber die IT zum Flaschenhals werden“, sagt Michael Eberhardt, General Manager von HP Enterprise Services in Deutschland. „Mit Outsourcing lässt sich das Problem lösen, allerdings nur dann, wenn der IT-Dienstleister über eine globale und sehr flexible Lieferkette verfügt.“
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