Mithilfe der DCIM-Lösung sollen Planer von Rechenzentren im Vorfeld ermitteln können, wie sich ein Projekt in Bezug auf die Stromversorgung, Kühlung, den Platzbedarf und die Netzwerkanbindung auswirkt.
Eine wesentliche Neuerung sind Funktionen, mit denen sich Projekte in Rechenzentren (Project Lifecycle) detailliert steuern und verwalten lassen. Die Lösung soll den Planer oder Verwalter von Rechenzentren in die Lage versetzen, Hunderte von Systemkomponenten und Betriebsmitteln automatisch zuzuweisen. Außerdem sollen Fachleute die Möglichkeit haben, auf einfache Weise "Was-wäre-wenn"-Szenarien für beliebig viele Rechenzentrumsprojekte durchzuspielen, unabhängig davon, wie komplex diese sind. Diese Planungsalternativen lassen sich laut Anbieter in konkrete Projektpläne umsetzen, einschließlich der damit verbundenen Arbeitsaufträge.
Mithilfe der DCIM-Lösung sollen Planer von Rechenzentren im Vorfeld ermitteln können, wie sich ein Projekt in Bezug auf die Stromversorgung, Kühlung, den Platzbedarf und die Netzwerkanbindung auswirkt. Dabei berücksichtigt die Lösung laut Unternehmen Hunderte von Optionen, etwa wenn einzelne Server-Racks, Speichersysteme, Switches, Stromversorgungen oder andere Komponenten hinzugefügt, entfernt oder an einen anderen Standort im Data Center transferiert werden sollen.
Diese Vorgänge lassen sich laut Anbieter mithilfe von nlyte 6.2 im Vorfeld simulieren und in Gantt-Diagramme übersetzen. Sie bilden alle Aktivitäten, die im Rahmen eines Projekts anfallen, in Form von Balken auf einer Zeitachse ab.
Zu den weiteren Neuerungen Software zählen laut Anbieter die verbesserte Unterstützung des Browsers Safari auf Mac-Systemen und eine optimierte Visualisierung der Verkabelung in einem Rechenzentrum. Die Lösung soll transparent machen, wie Komponenten in einem Rechenzentrum miteinander verbunden sind und an welche LAN-Segmente (Local Area Networks), Storage Area Networks und Weitverkehrsverbindungen sie angebunden sind. Dies gilt auch für komplexe Infrastrukturen. Auf diese Weise soll der IT-Fachmann auf einen Blick redundante Verbindungen erkennen können.
Version 6.2 von nlyte wird zunächst ein einer englischsprachigen und französischen Version zur Verfügung stehen. Eine deutsche Ausgabe der Software soll in Kürze folgen.
Bildquelle: nlyte