25.04.2017 Automatisierung von Produktionsprozessen

SAP und Kuka gestalten die Fabrik der Zukunft

Künftig arbeiten SAP und Kuka als strategische Partner im Bereich Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things (IIoT) zusammen, um die Flexibilisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen voranzutreiben.

Fabrik der Zukunft

Kuka und SAP wollen gemeinsame Kunden bei der Gestaltung einer hochautomatisierten, digitalen Fabrik der Zukunft unterstützen.

Durch die Zusammenarbeit wollen beide Unternehmen Synergien in ihren weltweiten Zielmärkten nutzen, vor allem in den Bereichen Manufacturing, Maschinenbau und Automotive. Diese Ankündigung machten die Firmen im Rahmen der aktuell laufenden Hannover Messe (HMI).

Die Integration von Kuka-Robotern in den Digital Manufacturing Showcase von SAP auf der Messe wird durch übergreifende Standardprotokolle möglich, heißt es, wie z.B. der OPC Unified Architecture. Über diesen Showcase hinaus planen die beiden Unternehmen zudem, Roboterapplikationen auf Basis von Leonardo IoT Platform bereitzustellen. Die Roboter sollen hierfür in die SAP-Cloud-Plattform integriert werden, um deren bereitgestellte Informationen im Rahmen von Condition-Monitoring- und Predictive-Maintenance-Szenarien auszuwerten. Darüber hinaus plant Kuka, ausgewählte SAP-Technologiekomponenten als Bestandteil der eigenen Connyun-IoT-Plattform einzusetzen.

Mit dieser Strategie wollen die Unternehmen gemeinsam die Industrie unterstützen. Durch das Leonardo-Portfolio bringe SAP eine Vielzahl von Standardlösungen zur Unterstützung von Industrie-4.0- und IIoT-Szenarien in die Partnerschaft ein. Kukas Expertise in intelligenten Automatisierungslösungen ergänze diese Szenarien im Sinne gemeinsamer Kundenanforderungen. Weiterhin werden durch ausgewählte Technologie- und Business-Komponenten die Start-up-Plattform Connyun mit Fokus auf den mittelständischen Maschinenbau um zusätzliche wichtige und erprobte Funktionalitäten angereichert.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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