Bechtle und Uniklinik Würzburg arbeiten zusammen

Schnelle und sichere Abfrage

Das Universitätsklinikum Würzburg nutzt für den Zugriff auf seine Datenbank jetzt eine gemeinsam mit dem Bechtle IT-Systemhaus Nürnberg entwickelte Lösung.

Uwe Dittrich, Bechtle

„Die höhere Geschwindigkeit der Abfragen lässt sich sogar mit bloßem Auge erkennen. Das sorgt für Zufriedenheit bei den Anwendern“, sagt Uwe Dittrich, Geschäftsführer im Bechtle IT-Systemhaus.

Die im Universitätsklinikum Würzburg eingesetzte In-Memory-Lösung ermöglicht laut Anwender schnelle Datenbankabfragen. Ausgangspunkt war die Suche der Klinik nach einem Konzept für rechen- und datenbankintensive Anwendungen, da die vorhandene Struktur nicht mehr die gewünschten Antwort- und Transaktionszeiten ermöglichte. In Zusammenarbeit mit dem langjährigen IT-Partner Bechtle entstand eine bisher einzigartige Lösung: Der Verzicht auf Festplatten mit drehenden Bauteilen sorgt für eine mehr als Vervierfachung der Zugriffsgeschwindigkeit. Lagen die Lese- und Schreibzugriffe mit der herkömmlichen Technologie bei 320 ms, erreicht die neue Technik mit 70 ms eine signifikante Verbesserung.

Die von Klaus Stärk, Leiter der zentralen Systeme des Universitätsklinikums, gemeinsam mit dem Bechtle IT-Systemhaus Nürnberg entwickelte Lösung funktioniert vergleichbar mit der In-Memory-Technologie: Die Mitarbeiter der Klinik können auch große Datenmengen in Echtzeit bearbeiten und auswerten, heißt es. Die neue Technik zeichne aus, dass Daten nicht auf Festplatten oder im Cache, sondern nah an der CPU im Arbeitsspeicher gehalten werden. Entstanden ist eine leistungsfähige Datenbanklösung für das Krankenhausinformationssystem KIS i.s.h.med, einer Branchenlösung von SAP R/3. Neben der verbesserten Zugriffsgeschwindigkeit lösten die Partner gleichzeitig die zahlreichen Herausforderungen rund um die Datensicherheit. Um die hochverfügbare Konfiguration abzusichern, verteilten die Verantwortlichen die Installation auf zwei X86-64 Server. Eine transparente Ausfallsicherung spiegelt das Setup sowohl extern über die beiden Server als auch intern über die High-Performance I/O-Karten.

„Durch den Einsatz von ‚In-Memory-Technologie‘ konnte die Datenbank-Performance unseres produktiven SAP-ERP-Systems beschleunigt werden. Das hat auch zu einer spürbaren Verbesserung der Gesamtantwortzeiten des SAP-Systems geführt“, so Klaus Stärk. Vor allem beim Bildschirmaufbau, bei der Abfrage von Patientendaten oder komplexer Befunde und Statistiken ist der Vorteil signifikant. „Die höhere Geschwindigkeit lässt sich sogar mit bloßem Auge erkennen. Das sorgt für Zufriedenheit bei den Anwendern“, sagt Uwe Dittrich, Geschäftsführer im Bechtle IT-Systemhaus Nürnberg.

www.uk-wuerzburg.de
www.bechtle.com

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