11.04.2017 Steigender Breitbandbedarf

Sicherer High-Speed-Datentransfer für Barmenia

Mit steigendem Breitbandbedarf wachsen auch die Anforderungen an die digitale Infrastruktur. Als Netzwerkspezialist realisiert die Euromicron-Gruppe hier passgenaue Lösungen. So modernisierten die Tochtergesellschaften Microsens und Euromicron Deutschland unlängst datentechnisch hochsensible Glasfaserstrecken der Versicherungsgesellschaft Barmenia.

  • Das modulare System soll Übertragungskapazitäten von mehreren 100 Gigabit/s ermöglichen und so die hohen Breitbandanforderungen der Barmenia erfüllen. (Bildquelle: Thinkstock/iStock)

  • Multiplexing-Plattform MSP 1000 von Microsens

    Im Rahmen des Projekts ersetzten Techniker der Euromicron Deutschland das bestehende Wellenlängen-Multiplexing-System durch die Multiplexing-Plattform MSP 1000 von Microsens. (Bildquelle: Microsens)

Um ihre Daten schnell und sicher transportieren zu können, benötigen Unternehmen eine zuverlässige und leistungsstarke Glasfaserinfrastruktur. Die Euromicron-Gruppe bündelt Fachwissen im Bereich Fiber Optics und realisiert auf dieser Basis individuelle Netzwerklösungen für eine digitale Transformation. Für die Wuppertaler Barmenia Versicherungen, eine der größten deutschen Versicherungsgesellschaften, implementierten Microsens und Euromicron Deutschland leistungsfähige Infrastrukturkomponenten, die einen sicheren High-Speed-Datentransfer ermöglichen sollen. Diese Neuinstallation war notwendig geworden, da die bisherige Infrastruktur veraltet war und den steigenden Bandbreitenbedarf nicht mehr decken konnte. Umgesetzt wurden die Modernisierungsmaßnahmen auf zwei exklusiv angemieteten Glasfaserstrecken, die ein externes Rechenzentrum mit dem Barmenia-Hauptsitz in Wuppertal verbinden.

Im Rahmen des Projekts ersetzten Techniker der Euromicron Deutschland das bestehende Wellenlängen-Multiplexing-System durch die Multiplexing-Plattform MSP 1000 von Microsens. Das modulare System soll Übertragungskapazitäten von mehreren 100 Gigabit/s ermöglichen und so die hohen Breitbandanforderungen der Barmenia erfüllen. Da über die beiden Glasfaserstrecken auch knapp 50 Prozent des Internetverkehrs abgewickelt werden, wurde zum Schutz der hochsensiblen Daten zusätzlich ein optisches Frühwarnsystem installiert: der Optical Power Monitor. Das Gerät überwacht die optische Leistung auf den Glasfasern und macht laut Hersteller Manipulationsversuche und Schäden auf Anhieb sichtbar.

Nach Abschluss des Projekts zeigte sich Dr. Uwe Fasting, Barmenia-Abteilungsleiter Infrastruktur- und Architektur-Management, zufrieden: „Die schnelle Reaktion und Unterstützung der Dienstleister war hervorragend und hat uns begeistert. Die Umstellung erfolgte in kurzer Zeit und reibungslos. Wir sind uns daher sicher, jederzeit Support zu erhalten.“

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