IBM konnte das Unternehmen in dreifacher Hinsicht für sich gewinnen: HP-Server werden zu IBM-Power-Servern, Oracle zu DB2 und HP Data Protector zu Tivoli Storage Manager. Balluff soll mehrfach profitieren: Die Ausfallsicherheit seiner Systeme soll höher, das ERP-System mit 60 Prozent schnellerer Batchverarbeitung leistungsfähiger und die Gesamtkosten 15 Prozent niedriger sein. Der administrative Aufwand in der gesamten SAP-Systemumgebung konnte damit laut Unternehmen ebenfalls reduziert werden.
Die Balluff GmbH hat in seiner bisherigen IT-Infrastruktur auf HP-Server, HP Data Protector und Oracle gesetzt. Mit dem Ziel die Betriebsleistung seines ERP-Systems zu verbessern, hat sich das Unternehmen für den Austausch seiner IT und für ein umfassendes Paket von IBM-Soft- und Hardware entschieden. IBM-Power-750-Server mit 24-Power7-Prozessorkernen und 384-GB-Hauptspeicher haben die vorige HP-Serverlandschaft abgelöst. Balluff soll zudem mit IBM XIV über 79 TB High-End Speicherkapazität und mit der IBM DS3500 Plattenspeicherlösung über 30 TB zusätzliche Plattenkapazität für Backup-to-Disk verfügen. Das Datenbankmanagement-System von Oracle ist durch DB2 ersetzt worden. Die Migration verlief laut Unternehmen schnell und ohne wesentliche Vorkommnisse. DB2 fügt sich nahtlos in die neue Systemlandschaft ein.
Die neue Infrastruktur soll hohe Nutzenvorteile schaffen: Kosteneinsparungen von bis zu 15 Prozent werden durch geringeren Administrations- und Managementaufwand für die Datenbank und für System-Backups erreicht, so das Unternehmen. Die Datenbank sei dank DB2-Compression nur noch halb so groß, wodurch jährlich Ausgaben im fünfstelligen Bereich eingespart würden. Die enge Zusammenarbeit zwischen der IBM und SAP habe eine hohe Kompatibilität der Systeme zur Folge, die den Testaufwandenorm senke.
Auch das ERP-System soll nach der Umstellung leistungsfähiger sein: 60 Prozent schnellere Batch-Verarbeitung durch deutlich schnellere Prozessoren sowie eine um 15 Prozent verbesserte SAP- Antwortzeit im Dialogbetrieb. Durch den Einsatz von IBM Tivoli Storage Manager in Verbindung mit DB2-Compression konnten die Backup-Zeiten laut Unternehmen um ca. 50 verkürzt werden.
Balluff als führender Hersteller von Sensorentechnik nutzt die SAP-Anwendungen zur kompletten Abwicklung seiner Kerngeschäftsprozesse.
Bildquelle: IBM