Unsere Gesellschaft wird immer mehr zu einer Smartphone-Gesellschaft. Die digitale Vernetzung ist heute schon in vielen Lebensbereichen selbstverständlich und wird in Zukunft weiter zunehmen. Dies hat auch Konsequenzen für die Wirtschaft, denn die "Smartphoner" bringen ihr auf schnellen Zugriff geeichtes Lebensgefühl mit in die Unternehmen.
Deshalb wird das Smartphone auch in der Wirtschaft inzwischen in fast jeder Branche genutzt. Laut einer Studie der Universität St. Gallen im Auftrags von T-Systems Multimedia Solutions sehen 82 Prozent der Befragten vor allem in Apps einen effizienzsteigernden Faktor ihres Arbeitsalltags.
Aktuelle Whitepaper finden Sie hier:
Das richtige Mobilbetriebssystem für den Einsatz im Unternehmen
Der Einfluss auf Second Generation Enterprise Mobility auf die Value Chain von Unternehmen
Doch diese Entwicklung hat nicht nur Gewinner. Mögliche Verlieren sind ausgerechnet die Telekommunikationsunternehmen, meint die Unternehmensberatung Roland Berge in ihrer Studie "Telco 2020". Das Resümee: Anbieter von Online-Plattformen sowie von Services und Inhalten für Smartphones, Tablet-PCs und Internet-TV drängen traditionelle Telekommunikationsunternehmen aus dem Markt.
Zwar bleibt der Breitbandzugang weiterhin der Grundpfeiler der digitalen Kommunikation. Doch es gibt Nachholbedarf für die Telcos: "Sie müssen sich verstärkt auf die Wünsche ihrer Kunden fokussieren, um die passenden Lösungen auf den Markt zu bringen", erläutert Alexander Dahlke, Partner von Roland Berger Strategy Consultants.
"Denn das Kerngeschäft der Telco-Branche ist durch den Preisverfall im Breitbandgeschäft trotz erheblichen Volumenwachstums stark belastet", sagt Dahlke. "Kunden sind nicht mehr bereit, für den reinen Internetzugang zu bezahlen; sie möchten personalisierte, nutzerfreundliche Kommunikationsplattformen und -produkte".
Bildquelle: Telekom