Rechenleistung, so weit das Auge reicht: Der chinesische Supercomputer Sunway TaihuLight. Foto: National Supercomputing Center
Unter den Top Ten haben es diesmal mit «The Cori» und «Oakforest» zwei Newcomer in die Liste geschafft. «Cori» arbeitet in Berkeley im National Energy Research Scientific Computing Center und steht den Forschern dort mit einer Höchstleistung von 14 Petaflops für aufwendige Rechnungen und Simulationen zur Verfügung. «Oakforest» kommt auf eine Leistung von 13 Petaflops. Die Anlage von Fujitsu arbeitet in Tokio im Joint Center for Advanced High Performance Computing.
China hatte vor sechs Jahren mit der «Milchstraße» für eine Überraschung gesorgt und die langjährige Supermacht USA von der Spitze der Liste verdrängt. Im vergangenen Juni setzte China noch einen drauf, seither lässt die Anlage «Sunway» seine Verfolger weit hinter sich. In Sachen Performance hielten die USA mit ihren Anlagen aus der Top 500 jedoch einen kleinen Vorsprung, hieß es bei der Vorstellung der Liste.
Die Liste der «Top 500» wird alle sechs Monate im Rahmen der International Supercomputing Conference herausgegeben, die abwechselnd in Deutschland und in den USA stattfindet. Aktuell tagt die Konferenz in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah.
dpa/rs