Umsetzung in neun Monaten

Stadtwerk am See vereinheitlicht IT-Landschaft

Nach der Fusion der Technischen Werke Friedrichshafen (TWF) und der Stadtwerke Überlingen zum Stadtwerk am See startete der regionale Energieversorger am Bodensee mit vereinheitlichter IT-Landschaft.

Stadtwerk am See ist auch in den Bereichen Mobilität und Telekommunikation aktiv. Der Energieversorger betreibt z.B. die Katamaran-Schiffsverbindung zwischen Friedrichshafen und Konstanz.

Stadtwerk am See ist auch in den Bereichen Mobilität und Telekommunikation aktiv. Der Energieversorger betreibt z.B. die Katamaran-Schiffsverbindung zwischen Friedrichshafen und Konstanz.

Als am 1. Oktober 2012 die Fusion der Technischen Werke Friedrichshafen (TWF) und der Stadtwerke Überlingen zum neuen Stadtwerk am See umgesetzt wurde, konnte das Unternehmen auch mit einer vereinheitlichten IT-Landschaft starten. In den neun Monaten zuvor hatten die Partner die Infrastruktur zusammengeführt und auf Basis der in Friedrichshafen eingesetzten Lösung Wilken Ener:gy konsolidiert. Ihre Feuertaufe bestand die gemeinsame IT dann zum jetzigen Jahreswechsel, als die Jahresabrechnung für rund 170.000 Zählpunkte erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Dies gab der Anbieter Wilken GmbH nun bekannt.

Im Januar 2012 hatten man begonnen, die IT zusammenzuführen und den neuen Bereich Marktprozesse aufzubauen, in dem IT, Abrechnung, Energiedaten- und Forderungsmanagement sowie Metering zusammengefasst sind. Kurz zuvor hatten die beiden Versorgungsunternehmen die Fusion beschlossen. Das Projekt wurde im vorgegebenen Zeitrahmen umgesetzt. „Es war eine sportliche Terminvorgabe, doch wir konnten die Planung zu 90 Prozent einhalten, so dass dem Start am 1. Oktober nichts im Wege stand“, freut sich Markus Seeger, Geschäftsbereichsleiter Marktprozesse beim Stadtwerk am See. In diesem Jahr ist geplant, die Lösung weiter auszubauen. Unter anderem soll das Modellprojekt „effizienter ÖPNV mit Elektromobilität“, das von der T-City Friedrichshafen mit der Deutschen Telekom und der Deutschen Bahn umgesetzt wird, über die Lösung abgerechnet werden.

Die Anwendung hatte im Jahr 2010 das bis dato im Einsatz befindliche System SAP IS-U der TWF ersetzt. Die Entscheidung, die Branchenlösung auch als gemeinsame Plattform beim Stadtwerk am See weiterzuführen, fiel aufgrund der Tatsache, dass das System auch von der Vertriebsmarke Bodensee Energie eingesetzt wird. Ebenso wie von den bisherigen TWF-Dienstleistungskunden Stadtwerke Bad Saulgau, Stadtwerke Sigmaringen sowie den Hagnauer Gemeindewerken (HGW). Insgesamt konnten damit zum Jahreswechsel weitere 60.000 Zählpunkte abgerechnet werden, davon ca. die Hälfte für Bodensee Energie.

www.stadtwerk-am-see.de

www.wilken.de

Bildquelle: Stadtwerk am See

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