Vertragsabschluss im September 2015

Stadtwerke Rüsselsheim setzen auf Business Intelligence

Der BI-Anbieter Prevero hat die Stadtwerke Rüsselsheim als Neukunden gewonnen. Sie werden künftig ihre komplette Unternehmensplanung, die Konzernkonsolidierung, das Vertriebscontrolling und die Vertriebsplanung mit der BI-Software der Münchner stemmen.

Vertragsabschluss

Im September 2015 wurde der Vertrag zwischen den Stadtwerken Rüsselsheim und Prevero abgeschlossen.

Das Kick-Off-Meeting, mit dem intern das neue Planungs-, Konsolidierungs- und Reporting-Zeitalter eingeläutet wurde, erfolgte im Dezember. Die Implementierungsphase läuft derzeit auf Hochtouren, der Zeitplan wurde bislang eingehalten. Nach Schulung der Power-User im Januar hat man als erstes die Investitionsplanung in Angriff genommen; G+V und interne Leistungsverrechnung schlossen sich im Februar an. Derzeit in der Umsetzung und terminiert bis Ende April sind Kostenstellen- und Profitcenter-Rechnung sowie das laufende Berichtswesen. Dazu gehören die Kostenstellen- und Darlehensplanung sowie die Liquiditäts-, Rückstellungs- und Personalplanung. Eingebunden in das Projekt sind die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, Kunden und Vertrieb, Digitaler Service und Personal.

Jörg Gründinger, kaufmännischer Leiter und Prokurist des Unternehmens: „Für unseren Planungs-, Reporting- und Konsolidierungsprozess waren wir auf der Suche nach einem durchgängigen und integrativen Tool, mit dem wir flexibel und verlässlich arbeiten konnten. Da wir bereits vorher ein anderes BI-Tool im Einsatz hatten, wussten wir sehr genau, was unser neues System können musste und worauf wir Wert gelegt haben, und genau das haben wir in einem ausführlichen Lastenheft festgehalten. Unter anderem ging es darum, den Konzern mit seiner Struktur und dem Zahlenwerk lückenlos abzubilden, und das ist mit unserer neuen Software gelungen.“ Außer mit dem vorherigen BI-Tool habe man auch noch viel mit Excel gearbeitet und, bedingt durch die hohe Fehlerquote, dadurch viel an Zeit verloren, die man dann nicht mehr hätte in die vollumfängliche Analyse investieren können. Und bereits jetzt in der Implementierungsphase könne man absehen, wie sich die Abläufe intern zum Guten ändern und als wie flexibel sich die neuen Tools erweisen.

Konzerncontrolling bis auf Töchterebene


Sascha Surner, Projektbeauftragter der kaufmännischen Geschäftsleitung: „Wie es ausschaut, werden wir mit dem Go-Live im August ein wichtiges Zwischenziel erreichen, denn dann werden wir all unsere Teilpläne, d.h. unsere Planungen für Investitionen, Kostenstellen, Personal, Liquidität und Vertrieb lückenlos und integriert in der Software abbilden können.“ Eine besondere Bedeutung komme dabei der Konzerndarstellung nach HGB inklusive Kapitalflussrechnung zu. An die Stadtwerke Rüsselsheim GmbH (Holding) angeschlossen sind insgesamt fünf Töchter für die Bereiche Energie und Wasser, Verkehr und Glasfaser.

Weitere Meilensteine bis Sommer werden der Ausbau des Kennzahlensystems und ein Management-Dashboard sein, auf dem die wichtigsten Unternehmenskennzahlen auf einen Blick erkennbar sein werden. Jörg Gründinger: „Was mich darüber hinaus am meisten freut: Die Entscheidung für die Münchner war ein gemeinschaftlicher Beschluss, gefällt von der gesamten Geschäftsleitung. Und schon jetzt ist erkennbar, dass dieser Schritt richtig war. Ausschlaggebend dabei waren drei Dinge: zum einen natürlich die Software an sich, zum anderen die Expertise unseres neuen Partners in der Energiewirtschaft und drittens das engagierte Dienstleisterteam.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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