Kace-K1000-Systemverwaltungslösung für Seracell

Standardisierung der Clients

Um die Administration der IT zu vereinfachen, hat der Stammzellenexperte Seracell seine Clients standardisiert und eine spezielle Systemverwaltungslösung von Dell Kace eingeführt.

Außenansicht, Bildquelle: Seracell

Seracell in Rostock ist auf Stammzellen- und Gewebetechnologie spezialisiert.

Beim Spezialisten für Stammzellentechnologie Seracell in Rostock spielt IT eine wichtige Rolle – nicht zuletzt bei der computergestützten Zell- und Gewebetechnik. Historisch gewachsen wies die Systemlandschaft des Unternehmens in der Vergangenheit aber eine heterogene Struktur auf. Außerdem wurde sie in ihrer Verwaltung nicht durch Automatismen unterstützt. So hatten die Mitarbeiter auf ihren Rechnern unterschiedliche Versionen von Windows-Betriebssystemen und -Büroprogrammen im Einsatz. Administrationsaufgaben wie das Updaten und Patchen der Systeme wurden komplett manuell durchgeführt – mit teilweise extrem hohem Aufwand. Da sich einige der PCs von Seracell in Reinräumen befinden, musste der IT-Mitarbeiter für Wartungsarbeiten jedes Mal Schutzbekleidung anlegen und eine Schleuse passieren.

„Allein die Tatsache, dass unsere IT ständig die hochsensiblen Bereiche betreten musste, hat uns mehrere Tausend Euro im Jahr gekostet“, rechnet Kim Sönksen, IT-Leiter bei Seracell, vor. „Um dem hohen Administrationsaufwand ein Ende zu bereiten, wollten wir unsere Clients standardisieren und ihre Verwaltung automatisieren.“

Mit Unterstützung seines langjährigen IT-Partners Dell führte das Unternehmen dazu Optiplex-3010-Desktops mit vorinstalliertem Windows 7 ein und stattete sie standardmäßig mit Windows ­Office 2010 aus. Zur Administration dieser IT-Landschaft entschied sich das Unternehmen außerdem für die Kace-K1000-Systemverwaltungs-Appliance. Diese Lösung bietet Funktionen für Aufgaben wie Inventarisierung, Software-Verteilung, Konfigurations- und Patch-Management, das Schließen von Sicherheitslücken, das Asset Management, den Service Desk und das Reporting.

Zunächst testete Seracell die Appliance anhand einer Demoversion. Um sich mit der Lösung möglichst schnell vertraut zu machen, nahm das IT-Team von Seracell dann am Schulungsprogramm „Jumpstart“ teil. In telefonischen Trainings von ins­gesamt vier Stunden lernte es die Lösung genau kennen. „Das Schulungsprogramm hat uns viel Zeit gespart, da unsere Fragen sofort im Dialog beantwortet wurden“, so Sönksen. „Dabei konnten wir unter anderem die Bereitstellung von Desktops gemeinsam durchgehen.“

Die Systemverwaltungslösung bestand ihre erste Aufgabe – die Provisionierung der neuen Optiplex-PCs – mit Bravour. IT-Leiter Sönksen: „Unsere Mitarbeiter konnten schon nach kurzer Zeit mit ihren neuen Desktops und Windows Office 2010 arbeiten.“ Auch im Alltag bewährt sich das System. So konnte Seracell die gesamten Aktualisierungs-, Patch- und Skriptierungsprozesse seiner Clients automatisieren. Die Zeiten manueller Arbeiten und der umständlichen Vor-Ort-Administration in den Reinräumen sind damit endgültig vorbei. Um bis zu 60 Prozent, so Sönksen, sei der Verwaltungsaufwand gesunken. Dadurch stehen dem Anwender heute nicht nur mehr Ressourcen für Aufgaben wie Helpdesk zur Verfügung. Auch die Aufstockung des IT-Teams mit ­zusätzlichen Administratoren, die ursprünglich geplant war, wurde überflüssig.

Sicherheit erhöht

Neben der höheren Effizienz bei der Systemverwaltung profitiert Seracell durch die Lösung auch von mehr Sicherheit. Da die Appliance dafür sorgt, dass neue Patches automatisch eingespielt werden, sind die PCs der Mitarbeiter immer auf dem aktuellen Stand, und bekannt gewordene Sicherheitslücken ihres Betriebssystems werden umgehend geschlossen. Darüber hinaus zeichnet die Lösung Details über die Software auf, die auf jedem einzelnen Rechner läuft. Auf dieser Basis kann sie PCs im Notfall sperren, um sie vor nicht autorisierten Anwendungen zu schützen. Und sollte es trotzdem dazu kommen, dass sich ein Rechner mit Schadsoftware infiziert, ließe er sich sofort unter Quarantäne stellen, so dass sich der Virus nicht über das Netzwerk ausbreiten kann.

Unterm Strich hat sich der Erwerb der Lösung für bezahlt gemacht. „Unsere Investition in die Systemverwaltungslösung hat sich nach einem Jahr amortisiert“, sagt IT-Leiter Sönksen. Auch die Client-Standardisierung habe sich gelohnt. „Seitdem wir Office 2010 einsetzen, hat sich die Zusammenarbeit weiter verbessert. Die Rechner sind schnell und die Software bietet erweiterte Funktionen für ein gutes Teamwork.“

 

Über Seracell
Seracell wurde 2002 aus der Universität Rostock heraus gegründet und ist ein Anbieter im Bereich der Stammzellen- und Gewebetechnologie. Das Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern verfügt über umfangreiche Erfahrung bei der Herstellung von Stammzellentransplantaten und deren Anwendung aus über 1.000 Transplantationen. Mit innovativen Angeboten für die private Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut hat Seracell diese Art der Gesundheitsvorsorge für alle Eltern bezahlbar gemacht und kooperiert dabei mit mehr als 750 Geburtskliniken.
Im Internet: www.seracell.de

Bildquelle: Seracell

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