Umfrage: ISC 2 Career Impact

Steigende Gehälter und mehr Sicherheitskräfte

Die heute von ISC 2 veröffentlichte Career-Impact-Umfrage 2012 zeigt, dass eine Tätigkeit im IT-Sicherheitsbereich nicht nur Stabilität, sondern auch steigende Mobilität mit sich bringt. Ergebnisse der Befragung untermauern außerdem einen hohen Beschäftigungsgrad unter den Teilnehmern.

Von den Befragten erhielten im vergangenen Jahr fast 70 Prozent ein höheres Gehalt. Auch für 2012 erwarten immerhin 55 Prozent einen Lohnzuwachs. 72 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass letztes Jahr in ihren Unternehmen IT-Sicherheitsfachleute eingestellt wurden und auch aktuell nach Fachkräften gefahndet wird. Gesucht werden Spezialisten, die neben einem Verständnis für IT-Sicherheitskonzepte, technische Fachkenntnisse und Wissen aus den relevanten Bereichen mitbringen.

„Die Umfrageergebnisse decken sich mit den Eindrücken aus den Chapter-Veranstaltungen in Deutschland. Qualifizierte Spezialisten werden nach wie vor gesucht und entsprechend entlohnt, jedoch wächst auch deren Anforderungsprofil“, beobachtet Rainer Rehm, 1. Vorsitzender ISC 2 Chapter Deutschland. „In der IT-Sicherheit werden neben technischen Kenntnissen zunehmend betriebswirtschaftliche Fähigkeiten und Führungsqualitäten gefordert. Um beruflich voranzukommen, sollten Sicherheitsexperten sich nicht alleine auf ihre Erfahrung und professionellen Fähigkeiten verlassen. Genau so wichtig sind die Bereitschaft zu persönlichen Entwicklungsschritten und die Einbindung in die Professional Community", ergänzt Dr. Peter Berlich, 1. Vorsitzender ISC 2 Chapter Schweiz, mit Blick auf die alltägliche Praxis.

Die Career-Impact-Umfrage wurde von Anfang Dezember 2011 bis Ende Januar 2012 durchgeführt. Befragt wurden 2.256 IT-Sicherheitsspezialisten aus 87 Ländern. Die Befragung gibt einen Einblick in die ökonomischen Randbedingungen und Sicherheitsbedrohungen, mit denen die Berufsgruppe 2011 konfrontiert wurde und erlaubt einen Ausblick auf das Jahr 2012.

Von den Teilnehmern arbeiten 28,9 Prozent auf Regierungsebene, 28,5 Prozent in der IT-Branche, 18,2 Prozent im Dienstleistungs- und 11,3 Prozent im Bankensektor. Die Mehrheit der Befragten ist in Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten tätig.
 
Die Ergebnisse der Career-Impact-Umfrage sind hier einsehbar.

www.isc2.org

Bildquelle: © Ivan Prole

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