Smart Meter von E.on

Stromverbrauch aller Standorte auf einen Blick

Mit Lösungen der E.on Metering GmbH können Unternehmen den Stromverbrauch einzelner Standorte transparent vergleichen und im nächsten Schritt die Energieeffizienz optimieren.

In Unternehmen der verarbeitenden Industrie werden heutzutage nahezu sämtliche Prozesse und Abläufe auf ihre Effizienz geprüft und entsprechend optimiert. Doch gerade beim Energieverbrauch besteht hier oftmals noch erheblicher Nachholbedarf. Für eine Optimierung der Energieeffizienz ist es essentiell, dass der Verbrauch nicht nur erfasst, sondern auch detailliert dargestellt  und analysiert werden kann. Hierzu werden die Verbrauchsdaten zunächst von einem Smart Meter erfasst und an eine Datenmanagementplattform weitergeleitet. Diese komplexen und hoch entwickelten IT-Plattformen sind in der Lage, die Menge der anfallenden Daten zuverlässig zu bündeln und zu verarbeiten. Erst die innovativen Software Lösungen machen die Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten und Vorteile, welche der Einsatz eines Smart Meters bietet, im vollen Umfang möglich.

Die Technologie bietet der Industrie einen entscheidenden Mehrwert wenn es darum geht, den eigenen Energieverbrauch bedarfsgerecht und vor allem zeitnah zu kontrollieren. Mithilfe eines intelligenten Energiedatenmanagements können beispielsweise die Lastverläufe verschiedener Produktionsstätten auf eine Bandlast-Lieferung hin überprüft werden. Dabei wird die Menge Strom ermittelt, die rund um die Uhr verbraucht wird. Dies ist in der verarbeitenden Industrie beispielsweise bei Maschinen der Fall, die permanent in Betrieb sind.

Stromfressern auf der Spur

„Für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen ist es zudem besonders interessant zu ermitteln, welcher Standort mehr oder weniger Strom verbraucht. So ist es ohne weiteres möglich, verschiedene Standorte zu verfolgen und miteinander zu vergleichen. Insbesondere dann, wenn Effizienzmaßnahmen an einzelnen Standorten auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden und damit eine valide Investitionsentscheidung zur Multiplikation der Maßnahmen getroffen werden soll, erweist sich der Einsatz eines intelligenten Energiemanagementsystems als äußerst vorteilhaft. Aber auch einfache Verhaltensmaßnahmen, wie beispielsweise das An- und Abschalten der Beleuchtung, lassen sich durch Smart Meter basierte Verbrauchskontrollen optimieren und führen zu Einsparungen“, so Alexander Seebach, Leiter des Produkt- und Marktmanagements bei der E.on Metering GmbH.

Außerdem tragen diese Systeme erheblich zur Verbesserung von administrativen Prozessen der Unternehmen, wie etwa beim Jahresabschluss, bei. Durch eine einheitliche Stichtagsablesungen – und das über Stromnetzgrenzen hinweg – können die Messwerte für alle Standorte gesammelt zur Verfügung gestellt werden. Auf diese Weise sind die Unternehmen in der Lage, ihre Stromkosten zeitnah und zu einem festgesetzten Zeitpunkt abzurechnen und müssen nicht länger diverse Teilabrechnungen erstellen, weil die erforderlichen Daten noch nicht vorliegen.

Alle Stromdaten auf einer einheitlichen Plattform

Zudem ist es für die Unternehmen jederzeit möglich alle gesammelten Messdaten über die geschützte Datenplattform abzurufen, einzusehen und detailliert auszuwerten. Darüber hinaus wird bereits an Lösungen gearbeitet, die eine Visualisierung sekundengenauer Echtzeitlastgänge und historischer Daten unterstützen. Um all diese Funktionen anbieten zu können bereiten die Datenmanagementplattform die Messdaten mittels spezifischer Dateninterpretation grafisch übersichtlich und anwendungsgerecht auf und verdichten diese, um so wertvolle Erkenntnisse über den gesamten Energieverbrauch und dessen Verteilung liefern zu können.

Von großer Bedeutung ist hierbei die Sicherheit der Daten. Die E.on Metering GmbH legt großen Wert darauf, dass alle Beteiligten nur diejenigen Daten erhalten oder einsehen können, für die sie auch eine Berechtigung haben und die Datenvergabehoheit letztlich bei demjenigen verbleibt, dem sie gehören – nämlich dem Kunden. Um dies zu gewährleisten erfüllt die E.on Metering GmbH das Schutzprofil für Smart Meter, welches vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt wurde und geht sogar noch einen Schritt weiter. Sämtliche Daten werden allein  und unter strengsten Sicherheitsauflagen auf unternehmensinternen Servern gespeichert und nur an berechtigte Personen weitergegeben.

Um Unternehmen bei ihren Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie der Harmonisierung von Stromverbrauch und eigener Stromeinspeisung zu unterstützen, ist die Smart Meter-Technologie essentiell. Die intelligenten Stromzähler ermöglichen gemeinsam mit einer Datenmanagementplattform als „Informations- und Kommunikationsdrehscheibe“ eine effiziente Steuerung von Stromerzeugung und -verbrauch.

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Bildquelle: Siemens/E.on

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