PM-Software: Interview mit Ingo Fromm, Moritz’ Fachwerkhaus

Strukturierte Vorgehensweise

Interview mit Ingo Fromm, Geschäftsführer des Beratungshauses Moritz’ Fachwerkhaus UG sowie Projektberater und Trainer für die IT-Branche, über den Einsatz von Projekt-Management-Lösungen

Ingo Fromm, Moritz’ Fachwerkhaus

„Grundsätzlich rate ich meinen Kunden, IT-Projekte besser nacheinander anzugehen, wenn es die Gegebenheiten zulassen“, so Ingo Fromm, Geschäftsführer des Beratungshauses Moritz’ Fachwerkhaus UG.

IT-DIRECTOR: Herr Fromm, welche Bedeutung hat Multiprojektmanagement im IT-Bereich für Ihr Unternehmen?
I. Fromm:
Einer der wesentlichen Branchen, die ich mit professionellem Training unterstütze, ist die IT-Branche. Zu meinen Kunden gehören hier auch namhafte Unternehmen mit deutlich mehr als 1.000 Mitarbeitern. Besonders vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Wandels im Energiemarkt hat Multiprojektmanagement eine sehr hohe Bedeutung und wird diese auch zukünftig haben.

IT-DIRECTOR: Wie viele IT-Projekte stemmen Sie parallel? Welche konkreten Projekte sind das?
I. Fromm:
Aktuell sind wir in 15 Projekte involviert. Hierzu gehört z.B. die Migration von Softwaresystemen.

IT-DIRECTOR: Welche Projekt-Management-Lösung (PM) kommt dabei zum Einsatz?
I. Fromm:
Im Wesentlichen wenden wir hierbei die Projekt- und Prozessmethoden Prince2, IPMA und ITIL-v3 an.

IT-DIRECTOR: Welche Kriterien sollte die Software erfüllen und wie sind Sie bei der Auswahl des PM-Anbieters vorgegangen?
I. Fromm:
Natürlich sind bei der Auswahl einer PM-Software immer die individuellen Anforderungen des Unternehmens wichtig. Für mein Unternehmen war es bei der Auswahl besonders wichtig, dass der Umgang mit der Software keine Hürde darstellt und dass meine Mitarbeiter und ich ohne viel Aufwand die Handhabung der Software schnell, übersichtlich und einfach erlernen können. Darüber hinaus muss eine PM-Software für mich immer fähig für Multiprojektmanagement und auch für mehrere Nutzer gleichzeitig mit unterschiedlichen Nutzungsrechten verwendbar sein. Natürlich ist auch ein angemessener Preis ein Kriterium. Wir haben uns umfassend informiert und nutzen aktuell für PM, Projektplanung und Ressourcenplanung A-Plan.

IT-DIRECTOR: Wie gestaltete sich die Einführung der Lösung in Ihr Unternehmen? Welche Herausforderungen mussten Sie bewältigen?
I. Fromm:
Durch die straffe Gestaltung der Kommunikation und Organisation und konsequente Einhaltung der Methodik befinden wir uns in unserem Zeitrahmen innerhalb der gesetzten Toleranzen. Durch unsere strukturierte Vorgehensweise, eine schnelle Übersichtlichkeit und auch die Schnittstelle mit MS Project in einigen Fällen konnten wir die Einführung gut starten. Zur Unterstützung bei besonderen Herausforderungen – wie z.B. bei detaillierten Ressourcenplanungen – wird die Durchführung von Supervisoren begleitet und beraten.

IT-DIRECTOR: Welche Vorteile haben Sie durch den Einsatz von Multiprojektmanagement?
I. Fromm:
Bei der Menge der Projekte haben wir eine gute Übersicht über Ressourcenauslastung und vorhandene Kapazitäten. Für die von uns trainierten Kunden ist die einfache, eindeutige Handhabung des Programmes von großem Vorteil, ebenso wie die Nutzung unserer Erfahrung.

IT-DIRECTOR: Welche IT-Projekte raten Sie anderen Unternehmen besser nacheinander durchzuführen?
I. Fromm:
Grundsätzlich rate ich meinen Kunden, IT-Projekte besser nacheinander anzugehen, wenn es die Gegebenheiten zulassen. Dies ist allerdings aufgrund bestehender Voraussetzungen nicht immer möglich. Dann gilt es, die bestmögliche Lösung zu erarbeiten und strukturiert umzusetzen.

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