07.07.2017 Netcologne-Geschäftsführer erweitert Führungsteam

Timo von Lepel neu im Buglas-Vorstand

Der Bundesverband Glasfaseranschluss e.V. (Buglas) setzt bei der Führungsspitze auf Kontinuität, wie sich bei der Mitgliederversammlung Anfang Juli herausstellte. Doch auch ein neues Gesicht ist nun im Führungsteam vertreten: Netcologne-Chef Timo von Lepel.

Timo von Lepel, Netcologne und Buglas

Neu im Führungsteam des Buglas: Netcologne-Chef Timo von Lepel.

Die Mitgliederversammlung wählte am 4. Juli 2017 in Norderstedt Wilhelm.tel-Geschäftsführer Theo Weirich für weitere zwei Jahre einstimmig zum Verbandspräsidenten. Vizepräsident des Verbands bleibt Michael Fränkle, Mitglied der Geschäftsführung und CTO der M-net Telekommunikations GmbH. Werner Rapp ist auch weiterhin als Schatzmeister für die Verbandsfinanzen zuständig. Torsten Kuhle, Prokurist der MDCC Magdeburg-City-Com GmbH, wurde ebenfalls einstimmig als Buglas-Vorstandsmitglied bestätigt.

Neu in den Vorstand des deutschen Glasfaserverbands gewählt wurde Timo von Lepel, Geschäftsführer der Netcologne Gesellschaft für Telekommunikation GmbH. Von Lepel folgt im Vorstand auf Patrick Helmes, ebenfalls von Netcologne, der das Führungsteam als Verbandsdirektor auch künftig mit seiner Expertise unterstützen wird.

Kooperationen zum Netzausbau


Weirich hatte in seinem Bericht des Präsidenten zum Auftakt der Mitgliederversammlung die aktuellen zentralen Aufgaben des Verbands dargestellt. Dazu gehörten die Entwicklung von Ideen für Kooperationen zum Netzausbau, eine Neudefinition des Marktes sowie die Entwicklung entsprechender neuer „Rules and Tools“, Vorschläge zur Vereinfachung der immer komplexer werdenden Regulierung sowie Beiträge für ein günstiges Investitionsklima, das die Erstellung neuer Infrastrukturen fördert.

Konnektivität, so Weirich, sei die Grundlage aller Vernetzung. Auf die jeweiligen Konnektivitätsanforderungen müssten alle digitalen Prozesse wie sensor-gesteuerte Überwachung, Videokonferenzen, Augmented Reality (AR) oder taktiles Internet entsprechend angepasst werden. Daraus erwachse die Anforderung, Gigabit on Air anbieten zu können. Voraussetzung dafür sei die Anbindung aller ortsfesten wie mobilen Zugangspunkte mit Glasfaser. Genau hier liege die Aufgabe der Unternehmen, die bereits im Ausbau echter Glasfasernetze engagiert sind. Der Buglas werde diese Entwicklung mit Vorschlägen für Regulierung, Konzepten und Handbüchern wirkungsvoll unterstützen. In einem ersten Schritt hatte der Verband ebenfalls am 4. Juli seinen Vorschlag für einen neuen Ordnungsrahmen für den flächendeckenden Glasfaserausbau (FttB/H) in Deutschland vorgelegt.

Neuer Internetauftritt


Buglas-Geschäftsführer Wolfgang Heer stellte in seinem Halbjahresbericht die vielfältigen Veranstaltungs- und Informationsangebote des Verbands seit Jahresbeginn dar. Zudem gab er der Mitgliederversammlung einen Überblick über die Maßnahmen der Interessenvertretung, die der Verband in den ersten Monaten in Berlin, Bonn und Brüssel durchgeführt hat. Zentrale Themen waren dabei die Vorratsdatenspeicherung, der europäische TK-Review, das TAL-Standardangebot, der Bericht zur Breitbandmessung und die Umsetzung des Diginetz-Gesetzes.

Im ersten Halbjahr haben sich weitere neun Unternehmen dem Verband angeschlossen, der jetzt über 80 Mitglieder zählt. Pünktlich zur Mitgliederversammlung und zum sich anschließenden Sommerfest hat der Buglas die Umsetzung seines neuen Designs abgeschlossen. Neben der Entwicklung eines modernen Logos wurde auch der Internetauftritt des Verbands in Gänze neu gestaltet.

Bildquelle: Buglas

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