„Unser Ziel ist es, die Performance der IT zu kontrollieren und zu steuern – und zwar an jeder Stelle der IT-Infrastruktur“, so Patrick Hubbard, Senior Technical Product Marketing Manager bei Solarwinds.
Die Aufgabe von IT-Abteilungen verlagert sich zunehmend vom Sicherstellen der grundlegenden Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur hin zur Bereitstellung wichtiger Anwendungsressourcen für Endbenutzer. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Anwendungen vor Ort im eigenen Unternehmen oder in der Cloud befinden. Wenn Anwendungen nicht verfügbar sind oder ihre Leistung beeinträchtigt ist, leidet die Produktivität eines Unternehmens.
Anwendungen wie Microsoft Exchange, Sharepoint oder Netsuite bilden inzwischen den Kern vieler geschäftskritischer Funktionen. Anbieter wie Cisco tragen diesem Umstand Rechnung, indem sie die Anwendung in den Mittelpunkt ihrer Rechenzentrumslösungen rücken. So sind die Leistung und Verfügbarkeit von Anwendungen wichtiger denn je und haben teils massive Auswirkungen auf Produktivität und Endbenutzerzufriedenheit. Endbenutzer erwarten, dass Anwendungen reibungslos funktionieren. Treten dennoch Probleme auf, erwarten sie, dass diese von der IT-Abteilung schnell gelöst werden. So gaben bei einer von Solarwinds durchgeführten Umfrage unter 300 Endbenutzern aus deutschen Unternehmen jeder Größe beispielsweise 55 Prozent der Befragten an, dass sie Probleme im Zusammenhang mit der Anwendungsleistung oder -verfügbarkeit spätestens eine Stunde nach der Meldung des Problems gelöst haben möchten.
„Die Herausforderung für das IT-Team liegt darin, grundverschiedene Systeme innerhalb des Application-Stacks zusammenzubringen, um ein bestimmtes Problem zu lösen. Mit mehreren Domainschichten, die jeweils ihre eigenen Verwaltungstools haben, kostet es viel Zeit, ein Problem von der eigentlichen Anwendung durch die verschiedenen Schichten zu verfolgen“, erläutert Suaad Sait, Executive Vice President für Produktstrategie bei dem Anbieter. Der Anbieter verfügt heute über ein breites Portfolio an Tools. „Damit können IT-Profis von der Anwendung aus nach unten oder von der Hardware-Infrastruktur aus nach oben gehen und innerhalb eines Dashboards schnell erkennen, wo es brennt“, so Patrick Hubbard, Senior Technical Product Marketing Manager.
Der im Oktober vorgestellte erweiterte „Database Performance Analyser“ (DPA) unterstreicht das Konzept des Anbieters, das in diesem Fall auf einer mehrdimensionalen Leistungsanalyse beruht. SQL-Server-, Oracle-, Sybase- oder DB2-Datenbanken können damit fortlaufend überwacht werden, egal ob sie sich auf physischen, cloud-basierten und VMware-Servern befinden. Leistungsprobleme der Datenbank werden identifiziert, die Ursachen isoliert, Trends im Leistungsverlauf dargestellt und Messdaten mit Antwortzeit und Leistung in Beziehung gesetzt. Die aktuelle Version DPA 9.0 bietet nun auch Transparenz- und Korrelationsfunktionen für Speicherressourcen. Ausgangswerte und Warnungen zu Messdaten werden bereitstellt, mit denen Datenbankadministratoren (DBAs) die Ursache von Leistungsproblemen in wenigen Minuten eingrenzen können.
Mit der neuen Speicher-E/A-Analyse erkennt das Tool laut Patrick Hubbard beispielsweise die Auswirkungen des Speichers auf die Auslastung der Datenbank. Sie erhalten einen Einblick darin, inwieweit Speicherfragen zu einer schlechten Antwortzeit der Datenbank beitragen und den Endbenutzer einer Anwendung behindern.