An der weltweiten Studie „Fortinet Security Census 2014“, die von dem Marktforschungsunternehmen Lightspeed GMI durchgeführt wurde, haben im August 2014 mehr als 1.600 IT-Entscheidungsträger vorwiegend aus Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern* teilgenommen.
Zu den wichtigen Erkenntnissen zählen demnach:
Durch die verstärkte Wahrnehmung von IT-Sicherheit seitens der Geschäftsleitung und deren daraus resultierende Einmischung soll der Druck steigen: Mittlerweile bestätigen 75 Prozent der Teilnehmer gegenüber gut 50 Prozent im Vorjahr, dass die Geschäftsleitung ein hohes bzw. sehr hohes Bewusstsein für IT-Sicherheit hat. In Deutschland liegt die aktuelle Zahl sogar bei über 80 Prozent. Desweiteren geben 53 Prozent der IT-Entscheidungsträger zu, die Einführung einer neuen Applikation bzw. Dienstleistung oder ein anderes Projekt wegen Sicherheitsbedenken entweder aufgeschoben oder gestrichen zu haben. In Deutschland lag diese Zahl allerdings nur bei 43 Prozent. Bei Teilnehmern, auf die der größte Druck seitens der Geschäftsleitung ausgeübt wird, steigt diese Zahl auf 63 Prozent bzw. 60 Prozent in Deutschland. Die Themenbereiche Mobility und Cloud seien hier besonders betroffen.
Die steigende Anzahl und Komplexität sogenannter Advanced Persistent Threats (APT) sowie von DDoS-Attacken und anderen Internetbedrohungen gekoppelt mit Trends wie Internet der Dinge und Biometrie machen dem IT-Leiter laut Studie das Leben schwer. Ein klarer Trend zur Biometrie wird in allen befragten Branchen erkannt. Diese Technologie ist laut 46 Prozent (42 Prozent in Deutschland) der Befragten heute schon im Einsatz oder ist für die nächsten zwölf Monate vorgesehen. Mehr als zwei Drittel der Befragten geben an, Biometrie bereits sicher managen zu können, doch ein knappes Drittel sieht sich auch in Zukunft nicht in der Lage biometrische Daten abzusichern.
Nicht zuletzt hätten die aufsehenerregende Datenschutzverletzungen dazu geführt, dass 90 Prozent der befragten IT Entscheidungsträger (86 Prozent in Deutschland) ihre Sicherheitsstrategie verändern wollen. Davon werden 56 Prozent der Teilnehmer (55 Prozent in Deutschland) mehr Geld und Ressourcen investieren, währenddessen 44 Prozent (45 Prozent in Deutschland) die bestehende Strategie überdenken wollen. 89 Prozent der Befragten (83 Prozent in Deutschland) sehen Big Data und Datenanalyse als Auslöser zum strategischen Umdenken, davon plant knapp die Hälfte weitere Investitionen.
Bei der Frage nach ausreichenden Ressourcen – sowohl bei Budget als auch Personal – behaupten 80 Prozent der IT-Entscheidungsträger weltweit (75 Prozent in Deutschland), für die vergangenen 12 Monate ausreichend ausgestattet gewesen zu sein. Insgesamt geben auch 83 Prozent der Befragten weltweit (79 Prozent in Deutschland) an, in den nächsten 12 Monaten ebenfalls ausreichende Ressourcen zur Verfügung gestellt zu bekommen. Dies gilt für die meisten der befragten Branchen. Der öffentliche Sektor zeigt hier beispielsweise weltweit eine Steigerung von 74 auf 77 Prozent und der Einzelhandel von 80 auf 81 Prozent. Am besten vorbereitet für die nächsten 12 Monate fühlen sich IT-Leiter in der Finanzindustrie (87 Prozent weltweit/ 100 Prozent in Deutschland).
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