Toshiba hatte wegen Problemen der mittlerweile insolventen US-Atomsparte zweimal die Vorlage der Geschäftszahlen verschoben. Nun legte der Industriekonzern tiefrote Zahlen vor.
In den ersten 9 Monaten des im März beendeten Geschäftsjahres fiel ein Verlust in Höhe von 4,7 Milliarden Euro (552,4 Milliarden Yen) an. Analysten hatte eine halbe Milliarde Euro weniger erwartet. Überraschend auch, dass diese Zahlen ohne vorherige Absegnung durch Wirtschaftsprüfer veröffentlicht wurden. Pricewaterhouse Coopers (PwC) begründete den Haftungsausschluss damit, dass es nicht möglich gewesen sei, sich über die Bilanz eine Meinung zu bilden.
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Es scheint nun nicht unwahrscheinlich, dass Toshiba von der Börse genommen wird. Das profitable Geschäft mit Speicherchips könnte abgespalten werden, Foxconn soll ein hohes Gebot gemacht haben.
Quelle: ntv
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