Der Konzern Johnson Electronic setzt auf eine virtualisierte Video-Infrastruktur, um seine Mitarbeiter weltweit die Kommunikation zu vereinfachen.
Viele Unternehmen verfolgen bereits heute eine UCC-Strategie und setzen entsprechende Anwendungen in vielen Bereichen ein. Doch wohin geht der Trend? Und wie können mobile Mitarbeiter noch besser integriert werden?
Mit UCC mobiles Arbeiten unterstützen
Der Arbeitsplatz befindet sich im Umbruch. Herkömmliche Büros und Besprechungsräume weichen derzeit offenen Arbeitsräumen und mobilen Lösungen, die ein effektives Arbeiten zulassen. Von einem Arbeitsplatz der Zukunft ist die Rede. Analysten von IDC bestätigen diese Entwicklungen: Im Jahr 2015 nutzen 1,3 Milliarden Menschen weltweit Technologien zum mobilen Arbeiten und für das Home Office. Und rund 87 Prozent der Unternehmen haben bereits eine Strategie für Mobilität und mobile Geräte eingeführt, wobei sieben von zehn Unternehmen damit kämpfen, mit der rasenden Entwicklung im mobilen Bereich Schritt zu halten. Computer im traditionellen Sinn werden zukünftig aufgrund dessen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Das Home Office bzw. mobiles Arbeiten werden zum Standard. Um flexibel von jedem Ort zu jeder Zeit aus zu arbeiten, fordern Mitarbeiter deshalb die Verfügbarkeit mobiler Endgeräte, die mit einer Vielzahl an Funktionen ausgestattet sind, für ein produktives und einfaches Zusammenarbeiten. Diese Geräte sollten zudem in eine allumfassende UCC-Lösung integriert sein, so dass nicht nur via Video kommuniziert werden, sondern sogleich Content geteilt und sogar bearbeitet werden kann.
Ein Beispiel hierfür ist Johnson Electric. Der Anbieter für Antriebslösungen, Motoren, Hubmagneten, Schaltern und flexible Schaltungen, verbindet seit Jahren seine Mitarbeiter, die auf der ganzen Welt verteilt arbeiten, mit Videolösungen. Allein in EMEA arbeitet der Konzern mit Video-Endpunkten in 14 Ländern und stellt für seine mobilen Mitarbeiter über die Polycom-Lösung Real Presence Desktop Video auf hunderten von PCs, Tablets und Smartphones bereit.
Das Unternehmen nutzt als Software- und Service-Lösung eine voll virtualisierte Video-Infrastruktur als Lizenzmodell auf Abo-Basis. Sie wird vom Polycom-Partner Elmec gemanaged und bietet Call Control für H.323- und SIP-kompatible Geräte. Es können bis zu 75.000 Geräte registriert werden – und zwar dank der Interoperabilität der Polycom-Lösung auch Geräte anderer Hersteller, sofern diese branchenübliche Standards unterstützen.
Globale Grenzen überwinden
Die Zusammenarbeit über zeitliche, räumliche und kulturelle Grenzen hinweg ist eine Veränderung, die der Arbeitsplatz der Zukunft mit sich bringt. Damit diese Art der weltweiten Zusammenarbeit funktioniert, sind effektive Collaboration-Tools entscheidend, die für jeden Geschäfts- und Aufgabenbereich speziell zugeschnittene Lösungen bieten. Denn die Anforderungen bei der Zusammenarbeit sind je nach Unternehmensbereich ganz unterschiedlich: Dienstleister kommunizieren damit zukünftig besser mit externen Kunden und Partnern, beispielsweise indem ein Versicherungsberater vor Ort einfach und schnell einen Experten für einen bestimmtem Bereich auf seinem Tablet per Video zuschalten kann. In der Fertigung werden die Technologien verstärkt eingesetzt, um Fernwartungen oder Fern-Qualitätskontrollen durchzuführen. Und während HR-Abteilungen vermehrt Bewerbungs- und Mitarbeitergespräche über Video führen oder damit schneller und kostengünstiger Schulungen durchführen, kann in der Produktentwicklung mit neuen Technologien die Go-to-Market-Zeit reduziert werden. Beispielsweise dadurch, dass sich alle Beteiligten des Teams via Video in einem Raum treffen und Personen, die sich weiter weg befinden über eine Collaboration-Lösung, in den Mittelpunkt des Meetings holen. Alle Beteiligten können so in der Runde produktiv zusammenarbeiten, Entscheidungen treffen und insgesamt bessere Ergebnisse erzielen.
Ob HR, Fertigung oder Entwicklung: Wichtig ist für alle Einsatzszenarien in Unternehmen, dass qualitativ hochwertiges Video-, Voice und Content Sharing zukünftig gefragter sind denn je, denn Mitarbeiter wollen schnell und flexibel kommunizieren und effektiv zusammenarbeiten. Große Distanzen werden dabei eine immer geringere Rolle spielen.
UCC – ein Blick in die Zukunft:
Bildquelle: Polycom