Mit der neuen Desktop-Virtualisierung können die Mitarbeiter der BDA jederzeit und von jedem Ort aus auf ihre personalisierte Arbeitsumgebung und ihre gesamten Ressourcen zugreifen, heißt es. So können sie noch schneller und flexibler auf aktuelle politische Herausforderungen reagieren. Ein weiterer Vorteil: Mit den virtualisierten Desktops kann der Arbeitgeberverband seine PC-Hardware künftig sechs statt nur vier Jahre lang betreiben. Das soll bei den Desktops langfristig zu einer Einsparung von 50 Prozent der Hardware-Kosten führen. Zudem lassen sich System-Updates mit VMware View unkomplizierter durchführen als bisher.
Aufgrund der Flexibilisierung der Arbeitsumgebung hat die Desktop-Virtualisierung für die Mitarbeiter der BDA eine besondere Bedeutung. Für Roaming User, die an wechselnden Arbeitsplätzen in den Büros arbeiten, und mobile Mitarbeiter, die von unterwegs oder vom Home Office aus auf ihre Anwendungen zugreifen müssen, hat sich die Verwaltung der Arbeitsplätze durch VMware View und die Applikationsvirtualisierung mit ThinApp vereinfacht.
„In der Vergangenheit mussten wir mit einer Softwareverteilungslösung alles nachinstallieren – ein Szenario, das zunehmend schwierig zu pflegen war“, erklärt Martin Brüning, Referatsleiter Informations- und Kommunikationstechnik, BDA, und fügt hinzu: „Mit virtuellen Desktops und Applikationen hat sich das Patch-Management vereinfacht und der Rollout neuer Software wird beschleunigt. Unsere Mitarbeiter spüren das sofort. Wenn etwa wegen einer neuen Flash-Version die ZDF-Mediathek nicht mehr läuft, spielen wir das Update in das Image ein, liefern es über Nacht neu aus und am nächsten Tag haben alle Mitarbeiter die neue Software.“
Die Softwarelandschaft der BDA eignet sich besonders gut für diesen Ansatz, denn 90 Prozent der Arbeitsplätze benötigen die gleiche Software. Insgesamt kommt die Organisation deshalb mit drei Golden Images aus, die permanent gepflegt werden. Spezialsoftware, wie z.B. sämtliche Adobe-Produkte, wird über ThinApp virtualisiert und zentral zur Verfügung gestellt. Dies soll den Vorteil haben, dass verschiedene Versionen einer Applikation einfacher parallel gepflegt werden können.
Über das VMware-View-Portal können sich die mobilen Mitarbeiter und Anwender an Telearbeitsplätzen von überall aus anmelden und haben sofort die gleiche Umgebung zur Verfügung und Zugriff auf alle Ressourcen, die ihnen auch im Büro zur Verfügung stehen. Über das von VMware unterstützte AppSense kann die IT-Abteilung gleichzeitig die personalisierten Desktop-Profile der Mitarbeiter verwalten. „Die Administration unserer Clients hat sich mit der Einführung von VMware View vereinfacht. Rollouts sind schneller, das Patch-Management ist weniger komplex. Dank redundanter Hardware und Live-Migration mit vMotion können unsere Mitarbeiter auch im Wartungsfall unterbrechungsfrei weiterarbeiten“, sagt Brünig.
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