Das Fujitsu-Werk in Augsburg: Es ist unklar, welche Pläne Lenovo mit den internationalen Standorten hat. Das chinesische Unternehmen soll aber zugesagt haben, Fertigungsstätten und Jobs zu erhalten.
Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei meldet, dass die Fujitsu-Gruppe ihre im Februar in ein eigenständiges Unternehmen ausgegliederte PC-Sparte einem Joint Venture von Lenovo übertragen will. Lenovo, mittlerweile der größte PC-Hersteller der Welt, könne aber auch eine Mehrheitsbeteiligung an Fujitsus PC-Tochter übernehmen. Angeblich wollen die beiden asiatischen Konzerne wollten noch diesen Monat zu einem Ergebnis kommen.
Fujitsu hat angesichts der schwierigen PC-Geschäfts die Sparte ausgelagert und bereits erfolglose Gespräche über eine Fusion mit Toshiba und Vaio geführt. In den japanischen Berichten heißt es, Lenovo sei nun der Favorit, da das chinesische Unternehmen zugesagt habe, Fertigungsstätten und Jobs zu erhalten.
Quelle: Nikkei
Bildquelle: Fujitsu