Office 365 nutzen

Wenn plötzlich der Strom weg ist

Der Albtraum aller Unternehmen: Datenverluste und Stillstand durch Stromausfall. Zumindest die wertvollen Daten sowie E-Mail lassen sich schützen - durch Verlagern in die Cloud.

Wenn der Blitz einschlägt.

Mal hackt ein Bagger das Stromkabel durch, mal schlägt der Blitz ein - Störungen in der IT kommen unverhofft und haben nicht immer mit Problemen in der Hardware selbst zu tun. Bei der GAB Enterprise IT Solutions GmbH aus der Nähe von Deggendorf war es ein Blitzeinschlag, der im Sommer 2011 die ITK-Infrastruktur teilweise lahmlegte.

Ohne E-Mail, Telefon, Kalender und Adressbuch stand das Herz des Microsoft Partners kurzzeitig still, da die Kommunikation der weltweit tätigen Außendienstmitarbeiter erheblich eingeschränkt wurde. Und ein plötzliches Aus der Computer sorgt immer für viele Folgeprobleme: Datenverluste durch ungespeicherte Dokumente oder Durcheinander auf der Festplatte.

Dieses Ereignis war für den IT-Dienstleister das letzte Zünglein an der Waage, Teile seiner Infrastruktur in die Microsoft Cloud zu verlagern. "Unser Unternehmenssitz befindet sich in einer ländlichen Region", sagt Harald Ehrl, Geschäftsführer der GAB. "Strom- und damit IT-Ausfälle können aufgrund der lokalen Gegebenheiten vorkommen und den Geschäftsbetrieb empfindlich stören."

Insgesamt wanderten sieben lokale Server in die Microsoft-Cloud. Auf ihnen waren unter anderem Exchange Server 2010, SharePoint Server 2010, Backup- und Sicherheitssysteme sowie verschiedene andere Anwendungen installiert. Die Migration auf Office 365 verlief dabei problemlos. Bereits nach vier Wochen war der Großteil des Projekts abgeschlossen.

Mit dem Wechsel in die Microsoft-Cloud spart die GAB allein im Exchange-Umfeld in den kommenden fünf Jahren mehr als 50.000 Euro. So entfallen beispielsweise Abschreibungen, Personalkosten sowie Stromkosten für Betrieb und Kühlung.

Die Online-Services von Office 365 lassen sich flexibel skalieren und jederzeit problemlos um zusätzliche Funktionen erweitern. Regelmäßige Updates sorgen dafür, dass die Mitarbeiter der GAB stets mit der neuesten Technologie arbeiten. Das Sicherheitsniveau ist dabei ausgesprochen hoch. Mit einer Verfügbarkeitsgarantie von 99,9 Prozent setzt Microsoft bei seinen Rechenzentren einen Standard, der bei lokalen Installationen kaum zu erreichen ist.

Die Erfahrungen aus dem internen Projekt nutzt der IT-Dienstleister inzwischen auch für den Ausbau des eigenen Geschäfts: So unterstützt die GAB Organisationen bei der Migration ihrer ITK-Systeme in die Cloud. "Mittlerweile betreuen wir bereits zehn Cloud-Projekte mit 500 bis 1000 Anwendern", sagt Harald Ehrl. "Und jeden Monat kommen zwei bis drei weitere hinzu."

Bildquelle: Patrick Seesko / Opens external link in new windowpixelio.de

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