Hunderttausende Sportfans in den Wettkampfstätten in Rio sowie Milliarden Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt werden vollständig vernetzte Olympische Spiele erleben.
Im finalen Test prüfte der IT-Dienstleister die Einsatzbereitschaft der Systeme und des Teams. Die Grundlage dafür war das Szenario der drei ereignisreichsten Tage, die für den 9., 10. und 12. August 2016 erwartet werden. Mit dieser Generalprobe will Atos sicherstellen, dass die stark vernetzten und durch Digitaltechnik unterstützten Spiele erfolgreich verlaufen. Dafür mussten sich das Dienstleisterteam und die eingesetzte Technologie in nahezu 1.000 festgelegten Ablaufszenarien bewähren. Überschwemmungen zählten ebenso dazu wie Netzwerkunterbrechungen, Stromausfälle, Änderungen des Wettkampfplans und Angriffe auf die Sicherheit für alle 22 olympischen Wettkampfstätten.
Insgesamt flossen mehr als 200.000 Stunden in die IT-Überprüfung. Diese umfasste 44 Probesportveranstaltungen, die Tests der IT-Systeme für Akkreditierung sowie die Erprobung des Portals der freiwilligen Helfer. Zum ersten Mal werden diese Bereiche bei Olympischen Spielen über die Cloud verwaltet. Das Team und die Systeme wurden entsprechend ihrer Reaktion auf die einzelnen Bedingungen bewertet. So konnten nahezu alle möglichen Situationen bei den anstehenden Spielen getestet und die entsprechenden Reaktionen optimiert werden.
„Ebenso wie die ungefähr 7.000 Athleten, die an den Testveranstaltungen teilnahmen, haben 450 IT-Profis des Organisationskomitees der Olympischen Spiele Rio 2016, der Dienstleister und weitere Technologiepartner 200.000 Teststunden an den IT-Systemen der diesjährigen Spiele absolviert“, erläutert Elly Resende, Technology Director von Rio 2016. „Durch die Simulation von Veranstaltungen an realen Wettkampfstätten unter Bedingungen, die denen der Spiele nahezu entsprechen, konnten wir alle wichtigen Mitwirkenden optimal vorbereiten, um den Erfolg der Spiele sicherzustellen.“
Bildquelle: Thinkstock/iStock