Der Automobilzulieferer Witte Automotive in Velbert setzt auf digitale Personalakten.
Der Automobilzulieferer Witte Automotive in Velbert startet mit der IQ-Akte Personal ins neue Jahr. Die digitale Personalakte soll bei der global tätigen Unternehmensgruppe für die standort- und systemübergreifende Integration von Dokumenten und Arbeitsabläufen sorgen. Mit dem Abschluss der ersten Projektphase Ende 2012 begann der Routinebetrieb mit gut 1.200 aktuellen Personalakten und einer bidirektionalen Anbindung an das vorhandene SAP HR-System. Im weiteren Verlauf soll Anfang 2013 die Übernahme der historischen Personalakten sowie die Einführung der IQ-Akte Analytics mit Management-Auswertungen erfolgen.
„Unsere sechs über Deutschland verteilten Werke mit ganz unterschiedlichen organisatorischen Anforderungen haben die Personalabteilung bislang ganz schön auf Trab gehalten“, berichtet Markus Wittig, Leiter Entgeltabrechnung und Informationstechnologie / SAP HR. „Mit der Lösung sehen die Kollegen der drei in der Anlaufphase beteiligten Standorte schon jetzt eine Arbeitserleichterung durch schnellere Prozesse und den Entfall von Doppelaufwand. Das motiviert für die weiteren Projektschritte.“
Eine Schnittstelle zu SAP HR verspricht, für die bidirektionale Verbindung von Personalstammdaten und Dokumentenarchiv zu sorgen. So stehe dem Anwender in beiden Systemen eine Schaltfläche zur Verfügung, um die zugehörigen Daten des jeweils anderen Systems anzuzeigen. Entgeltabrechnungen, Meldungen zur Sozialversicherung und Steuerbescheinigungen aus dem SAP-HR-System sowie personalbezogene E-Mails aus Lotus Notes würden in die Personalakte übernommen und stünden dort allen Berechtigten zur Verfügung.
So sollen in Zukunft auch die Mitarbeiter selbst ihre Daten jederzeit bequem einsehen können, weshalb auch der Betriebsrat ausdrücklich hinter der Einführung der Personalaktenlösung stehe, so das Unternehmen.
www.witte-automotive.com
Bildquelle: Witte