Outsourcing-Partnerschaft zwischen Walter Meier und Capgemini

„Zentralisieren,
 standardisieren,
 konsolidieren“

Walter Meier, ein weltweit tätiger Klima- und Fertigungstechnikkonzern, hat den Betrieb seiner gesamten IT-Infrastruktur dem Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Capgemini anvertraut. In einem umfangreichen Projekt wird die bisher weitgehend heterogene und kostenintensive Systemlandschaft in eine global vereinheitlichte, skalierbare und nach einem flexiblen Preismodell abgerechnete Plattform umgewandelt.

Über die Capgemini Büros in Mumbai wird das Server Operations Management der Walter Meier AG gesteuert.

Das 1937 gegründete Schweizer Unternehmen Walter Meier ist in den vergangenen Jahrzehnten vor allem durch Firmenzukäufe rund um den Globus stark gewachsen. Zugekauft wurden dabei auch die unterschiedlichsten IT-Systeme, was die Datenverarbeitung zunehmend erschwerte und verteuerte. Für Christoph Sieger, Head of Information Technology bei Walter Meier, folgte die 2010 gestartete Suche nach einem geeigneten IT-Partner nicht nur kosten- und leistungsorientierten Zielen, sondern auch einer strategischen Motivation: „Das Outsourcingprojekt sollte uns dabei helfen, neben den Systemen auch Prozesse zu standardisieren.“

Die IT zentralisieren, standardisieren und konsolidieren – mit diesen Schritten will Christoph Sieger „Redundanzen optimal abbauen und eine noch stabilere Systemlandschaft erreichen“. Seit Januar 2011 ist die Umstellung im Gang – und der IT-Leiter erntet nach eigenen Worten „bereits heute die ersten Früchte“, vor allem: „vermehrte Transparenz in den verschiedenen Geschäftseinheiten“.

Grundlage ist ein Fünf-Jahres-Vertrag mit Capgemini, der den zentralisierten IT-Betrieb für alle Geschäftseinheiten in rund 9 Ländern der Erde nach einem attraktiven Preismodell vorsieht: Der Walter Meier Konzern, so erläutert Dr. Christoph von Gamm, Director Outsourcing Services der Capgemini Schweiz AG, „zahlt effektiv nur das, was er verbraucht, exakt nach Anzahl der Server und Workplaces, nach Anzahl der Calls und der Gigabytes pro Monat.“

Dass dabei auch die sehr ambitionierten Kostenziele erreicht werden, dafür sorgt das Capgemini-spezifische Rightshore-Liefermodell: ein individuell auf den Kunden zugeschnittener Mix aus Onshore-, Nearshore- und Offshore-Services. Im Fall von Walter Meier bedeutet dies: Der Servicedesk wird Nearshore aus Kattowitz/Polen geliefert, das Server Operations Management Offshore aus dem indischen Mumbai und das Service Management aus Zürich. „Der Kunde“, kommentiert Christoph von Gamm, „merkt von den unterschiedlichen Lokationen wenig!“

Mehr als 1300 Mitarbeitende in aller Welt sollen nach Abschluss der Umstellung vom globalen Servicedesk, von einem vereinheitlichten Netz und der gemeinsamen Systemplattform profitieren – davon ist IT-Chef Christoph Sieger überzeugt. Für Geschäftseinheiten, die schon in der Vergangenheit mit einem ähnlichen Service-Modell gearbeitet haben, ist die bisherige Umstellung nach seinen Worten „beinahe problemlos verlaufen“. Andere Einheiten sehen sich größeren Änderungen ausgesetzt, zum Beispiel wenn sie in der Vergangenheit primär lokale IT-Verantwortung gewohnt waren. Christoph Sieger glaubt jedoch fest daran, dass „noch vorhandene Zweifel durch die Erbringung eines Topservices von Capgemini über die Zeit eliminiert werden.“

Das positive Fazit des IT-Leiters: „Wir gehen davon aus, dass nach Umstellung der gesamten Infrastruktur alle definierten Zielsetzungen erreicht werden.“ Auch die Integration weiterer Gesellschaften ist aufgrund der internationalen Präsenz von Capgemini kein Problem mehr. Seit dem Vertragsabschluss wurden bereits neue Zukäufe getätigt, z. B. in Dänemark und Großbritannien.

www.waltermeier.com/

www.de.capgemini.com/

Bildquelle: Capgemini

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