Die von IBM und seinem Geschäftspartner Ethalon GmbH entwickelte Anwendung Argos berücksichtigt und verarbeitet bei der Berechnung eine Vielzahl von Vergangenheits- und aktuellen Daten aus unterschiedlichen Systemen. Dadurch kann Ludwig Görtz sein Personal angepasst an den tatsächlich benötigten Bedarf der einzelnen Filialen einsetzen. Darüber hinaus gibt das System die elektronisch erfassten Arbeitszeitdaten an die Lohn- und Gehaltsabrechnung weiter, wodurch sich der zeitliche Aufwand für die monatliche Lohnabrechnung um mehr als die Hälfte reduzieren soll. Von dieser Optimierung des Personaleinsatzes und des Kundenservices profitieren die Kunden von Ludwig Görtz – ihre Zufriedenheit spiegelt sich laut Anwender auch in der gestiegenen Kaufabschlussquote wider. Argos basiert auf dem IBM-WebSphere-Application-Server und den DB2-Datenbankenplattformen.
Die bei Ludwig Görtz eingesetzte Lösung ersetzt das frühere manuelle, zeitaufwändige, fehleranfällige und komplexe Personaleinsatzverfahren. Sie verarbeitet Besucherfrequenz- und Personalstammdaten, Abverkaufs- und Umsatzzahlen, arbeitsrechtliche Bestimmungen und Urlaubskalender und erstellt aus der Summe dieser Informationen den optimalen Einsatzplan. Probleme wie beispielsweise Mitarbeiterverfügbarkeit oder rechtliche Vorgaben zeigt das System über Ampelsymbole an. Der Einsatzplan soll in Echtzeit jederzeit über Smartphones und Tablet-PCs abrufbar sein, sodass sich die Filialleiter auch von unterwegs stets aktuell informieren und entsprechend reagieren können. Mit Hilfe grafischer Plantafeln und automatisch generierter Vorschläge lässt sich nun die Personalplanung einfach und flexibel durchführen. Darüber hinaus werden die elektronisch erfassten Arbeitszeitdaten an die Lohn- und Gehaltsabrechnung übergeben, wodurch sich der zeitliche Aufwand für die monatliche Lohnabrechnung um 65 Prozent reduziert.
Argos wird auf einem System x3650 im Rechenzentrum von Ethalon betrieben. Darüber hinaus verknüpft das Unternehmen die Lösung mit seiner Lohn- und Gehaltslösung und seinem Warenwirtschaftssystem, die beide auf einem IBM-Power-770-Server betrieben werden. Die DB2-Datenbank, auf die die Anwendung Argos zugreift, läuft auf einem Power-570-Server unter dem Betriebssystem AIX. Dabei werden vorhandene Automatisierungsfunktionen wie Self-Tuning Memory Management genutzt, die die Produktivität erhöhen und die Administration und Wartung vereinfachen sollen. Die Benutzerfreundlichkeit und Benutzerverwaltung verbesserte sich über Single Sign-On sowie durch die Anbindung an das bestehende Intranet auf Basis von Websphere-Portal-Server. Die Lösung wurde zudem in die allgemeine Backup- und Recovery-Lösung mit IBM Tivoli Storage Manager integriert.
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Bildquelle: Ludwig Görtz