Fränkische bietet ein breites Portfolio von der Regenwasserbewirtschaftung über Gebäudedränung und -belüftung bis hin zur Elektroinstallation im Hoch-, Tief- und Anlagenbau.
Fränkische ist ein Familienunternehmen im Bereich Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Rohren, Schächten und Systemkomponenten aus Kunststoff und Metall. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 2.300 Mitarbeiter und ist weltweit mit Produktions- und Vertriebsstandorten vertreten. Um die interne Zusammenarbeit – insbesondere zwischen den internationalen Niederlassungen – zu verbessern, suchte man nach einer leistungsfähigen Videokonferenzlösung. Bisher wurden standortübergreifende Meetings typischerweise als Telefonkonferenzen abgehalten – mit der zusätzlichen Videoübertragung sollte die Kommunikation zwischen den Teilnehmern künftig effizienter und natürlicher ablaufen. Die Verantwortlichen legten daher großen Wert auf eine hohe Bildqualität der Konferenzlösung.
Neben dem Einsatz eines stationären Systems für die Besprechungsräume in den Niederlassungen plante man, eine möglichst einfache Lösung für die mobile Videokommunikation zur Verfügung zu stellen. Dabei wollte Fränkische vermeiden, dass die Mitarbeiter unterwegs auf kostenlos verfügbare Onlinedienste ausweichen, bei denen die Verantwortlichen keine Kontrolle mehr über die Kommunikationssicherheit haben.
Die IT-Abteilung sondierte zunächst den Markt und evaluierte Videokonferenzprodukte verschiedener Hersteller. Relativ schnell kristallisierte sich heraus, dass ein HD-Videokommunikationssystem von Lifesize die Anforderungen am besten erfüllen konnte. Neben Funktionalitäts- und Sicherheitsaspekten überzeugte vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis. In einer Testinstallation konnten sich anschließend die Mitarbeiter aus IT- und Fachabteilungen selbst ein Bild von der Audio- und Videoqualität sowie den Einsatzmöglichkeiten der neuen Technologie machen.
Nach erfolgreichem Test entschied man sich dazu, das Videokonferenzsystem zunächst in Niederlassungen in Deutschland, Tschechien, China sowie den USA zu installieren. Der Lifesize-Partner Danes unterstützte das Unternehmen bei der Implementierung der Lösung und führte Schulungen für Anwender und technische Administratoren durch. Die eigentliche Installation der Konferenzsysteme in den Niederlassungen verlief wie folgt: Die Geräte mussten vor Ort allein ans Netzwerk angeschlossen werden – alle weiteren Konfigurationsschritte konnten dann von der Firmenzentrale in Königsberg aus vorgenommen werden. Die Spezialisten des Dienstleister passten die Netzwerk- und Firewall-Einstellungen entsprechend an und sorgten dafür, dass die Datenströme für die Videokommunikation im Netzwerk automatisch priorisiert werden.
An jedem Standort wurden mehrere Mitarbeiter mit den Funktionen des Systems vertraut gemacht. Da die Bedienung der Lösung intuitiv ist, war keine lange Einarbeitungszeit erforderlich. Neben den regelmäßig stattfinden Konferenzen auf Geschäftsführungsebene wurde die Lösung von Anfang an auch für kurzfristig anberaumte Meetings zwischen Mitarbeitern unterschiedlicher Standorte eingesetzt. Mitentscheidend für die hohe Benutzerakzeptanz war die gute Qualität der Bild- und Tonübertragung. Die HD-Konferenzlösung verfügt mit „Adaptive Motion Control“ über eine Technologie, die die Videokomprimierung automatisch an die verfügbare Netzwerkverbindung anpasst. So können die Mitarbeiter über weite Entfernungen oder Verbindungen mit geringer Bandbreite so kommunizieren, als ob sie sich im selben Raum befinden würden.
In einer zweiten Projektphase erweiterte Fränkische das stationäre Videokonferenzsystem um eine Lösung für die mobile Kommunikation. Das Unternehmen entschied sich dazu, die Clearsea-Technologie ebendieses Anbieters einzusetzen. Die mobile Lösung bietet dieselben Funktionen wie die raumbasierten Videokonferenzsysteme und unterstützt mobile Endgeräte mit iOS oder Android. So können die User mit ihren Smartphones und Tablets sichere HD-Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern starten oder auch an Videokonferenzen des stationären Systems teilnehmen.
Die mobile Lösung wird heute u.a. dafür genutzt, um Anwender in der Produktion bei technischen Fragen direkt mit Ansprechpartnern in Support oder Entwicklung zu verbinden. Außerdem ermöglicht es die Lösung, externe Anwender – wie Kunden, Partner oder Dienstleister – in Videokonferenzen einzubinden. Die Gastnutzer müssen dazu nur die kostenlose App aus dem jeweiligen Appstore auf ihrem Endgerät installieren.
Nach den ersten Monaten des Produktivbetriebs sind die Verantwortlichen mit den bisherigen Ergebnissen zufrieden. Aus IT-Sicht gestaltete sich der Betrieb bisher reibungslos – Software-Updates können zentral für alle Geräte eingespielt werden, sonstiger Administrationsaufwand entfällt. Ein weiterer Vorteil ist, dass mit der Lösung viele Geschäftsreisen überflüssig werden. Fränkische plant daher, in Kürze weitere Standorte an das HD-Videokonferenzsystem anzuschließen.
Fränkische Rohrwerke
Der Familienbetrieb wurde vor über hundert Jahren gegründet und ist im Bereich Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Rohren, Schächten und Systemkomponenten aus Kunststoff und Metall aktiv. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 2.300 Mitarbeiter und ist weltweit mit Produktions- und Vertriebsstandorten vertreten.
Im Internet: www.fraenkische.com
Bildquelle: Fränkische Rohrwerke