Hinter „Zetvisions Spot“ steckt eine SAP-basierte Lösung für die einheitliche sowie kontrollierte Pflege und Bereitstellung von Stammdaten in Unternehmen. Die neue Software soll Unternehmen einen „Single Point of Truth“ bieten – also ein zentrales Management von Stammdaten in allen seinen Facetten. Das Besondere an der Lösung sei die Flexibilität, mit der Benutzer die Software handhaben, anpassen und auswerten können. Angefangen vom Datenmodell über einzelne Prozesse bis hin zur Validierung der Daten und dem Aufbau der Benutzeroberfläche lässt sich die Anwendung laut Hersteller individualisieren. Auf diese Basisfunktionalitäten aufbauend sind spezielle Datenmodelle, beispielsweise für Finanz- oder Gesellschaftsstammdaten, möglich.
Der Launch des neuen Produkts markiert eine Neupositionierung von Zetvisions: Künftig soll diese Lösung für das Stammdatenmanagement das zweite geschäftliche Standbein neben der Entwicklung von Anwendungen für das Beteiligungsmanagement bieten. Der Hintergrund: „Die Fachbereiche eines Unternehmens sind für die eigentliche Wertschöpfung aus Stammdaten verantwortlich“, erläutert Monika Pürsing, CEO der Zetvisions AG. „Eine gute Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass es ihr gelingt, die Stammdatenerfassung und -verteilung einfach, kontrolliert und transparent zu ermöglichen. Wir haben daher eine Anwendung entwickelt, die sich mit wenigen Schritten einrichten und vom Anwender erweitern lässt. Hier positionieren wir uns bewusst gegen die etablierten Anbieter auf diesem Markt.“
In der neuen Lösung werden laut Hersteller Stammdaten in einem System erfasst, von der Konzernzentrale validiert und an die jeweiligen Empfängersysteme distribuiert. Dies geschieht auf Basis von Prozessen, die sich inklusive Freigaben und Workflows durch die Unternehmen selbst definieren lassen.
Neben der Basislösung „Spot“ bieten die Heidelberger auch Datenmodelle für spezifische Fachbereichsaufgaben. Spot-Fin soll Unternehmen beim Finanzstammdatenmanagement unterstützen. So lassen sich beispielsweise neue Sachkonten und deren zugehörige Buchungskreisdaten für einzelne Objekte oder aber direkt in der Bilanz- und GuV-Struktur hierarchisch beantragen. Die zentrale Validierung und Freigabe an Tochterunternehmen erfolgt dann durch einen frei definierbaren, aber kontrollierten Prozess innerhalb der Lösung.
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