Irrtümer und Fehlbedienungen machen es Cyberkriminellen leicht
Mit der Nutzung von „Device Fingerprinting“ und der Überwachung der Bestellvorgänge eines Kunden kann dem Kaufwilligen über mehrere Endgeräte, Netzwerke und Online-Identitäten hinweg gefolgt werden und so ein ganzheitliches Bild von beiden – dem Kunden und dem potentiellen Betrüger – erstellt werden. Auf diese Weise ist dem ehrlichen Käufer ein ungehinderter Einkauf möglich, selbst wenn dieser vom regulären Einkaufsverhalten abweicht.
Eine Möglichkeit, Bot-Attacken zu erkennen, ist der Einsatz von Verhaltensanalyse-Tools während des Bezahlvorgangs. Durch Auswertung der Tastaturnutzung, des Mauseinsatzes und der generellen Geschwindigkeit der Interaktion lässt sich herauszufinden, ob man es mit einem menschlichen Wesen oder einer Maschine zu tun hat.
Während einer Rabattaktion lässt sich mitunter ein verändertes Käuferverhalten beobachten: So wird etwa pro Transaktion mehr Geld ausgegeben oder häufiger eingekauft. Um zu verhindern, dass das Risikomanagement diese Kunden als Betrüger identifiziert, kann die zulässige Dauer eines Einkaufsprozesses erhöht werden.
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