Kontaktdaten in Unified-Communications-Lösung integrieren

Alle (Kunden-)Kontakte am Start

Korrekte Kontaktdaten bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Kommunikation im Unternehmen. Doch sie müssen tief in Unified-Communications-Lösungen integriert werden, damit diese ihr volles Potential entfalten können.

Jedes Unternehmen – ganz gleich welcher Größe – verfügt über eine Kommunikationsumgebung, denn diese ist neben der IT-Infrastruktur Basis jeder Firmenkommunikation. Dabei bilden aktuelle Kontaktdaten die Grundlage für eine effiziente Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern oder Lieferanten. In der Regel nutzt ein User dafür nur sein eigenes Adressbuch in Outlook oder Notes und hat deshalb nur auf einen kleinen Teil der im Unternehmen vorhandenen Kontaktdaten Zugriff. Wichtige Daten befinden sich jedoch auch verteilt auf unterschiedliche Applikationen, in unterschiedlichen Datenbanken oder in der Cloud. Auf diese Daten kann in der Regel nicht mit dem Bürotelefon, einem UC-Client oder dem Mobiltelefon zugegriffen werden, sodass weder diese Daten zur Verfügung stehen noch kontaktbezogene Prozesse abgebildet werden können.

Verteilte Kontakte gehören demnach zum Alltag eines jeden Unternehmens. Von daher muss das Thema Datenintegration bei den Verantwortlichen einen hohen Stellenwert einnehmen. Eine solche Integration von Kontaktdaten kann mithilfe von Softwarelösungen, wie XPhone Virtual Directory von C4B, erreicht werden. Mit dieser Software stehen Anwendern private und öffentliche Outlook- und Lotus-Notes-Kontakte sowie Kontaktdaten aus CRM- oder ERP-Systemen – etwa von SAP oder Microsoft – zur Verfügung. Auch die Integration von Kontakten aus gängigen Datenbanken (z.B. ODBC, MySQL oder SQL) und Cloud-Diensten, wie „Das Telefonbuch Deutschland“ oder „Google Apps for Business“ ist damit möglich, sodass praktisch alle Anrufer identifiziert werden und so keine unbekannten Anrufer mehr vorkommen.

Die Anwender können mit mithilfe der Software mit ihrem Bürotelefon, dem Smatphone oder unterschiedlichen PC-Clients, wie Cisco Jabber, Microsoft Lync, XPhone UC oder Unify auf alle Unternehmensdaten zugreifen und diese für die Kommunikation nutzen. Je nach eingesetzter UC-Lösung lassen sich die Daten des Anrufers manuell oder automatisch in Drittanwendungen übergeben und Anrufer bezogene Eingabemasken von CRM-, ERP- oder von Helpdesk-Systemen öffnen, um die Kommunikation auf die Arbeitsabläufen im Unternehmen abzustimmen.

Die Kontaktdatensuchmaschine

Sämtliche Datenquellen werden mit dem Virtual Directory verknüpft. Die Software indiziert – ähnlich wie die Webseitenindizierung bei Google – die Kontaktdaten und ermöglicht so ein schnelles und einfaches Auffinden. Dabei greift die Software, unter Beachtung von Zugriffsberechtigungen, immer auf die Originaldaten zu, ohne die vorhandenen Datenbestände zu kopieren. Sobald eine Suchanfrage per Telefon, UC-Client oder Mobiltelefon erfolgt, wird der Datensatz aus dem jeweiligen Verzeichnis angezeigt. Rufnummern werden automatisch für das jeweilige Endgerät oder die entsprechende Software normiert, sodass der Anwender zum Beispiel mit Drittsystemen wie CTI- oder UC-Anwendungen direkt wählen kann. Alle Kontakte können auch auf Smartphones und Tablets bereitgestellt werden, ohne die Daten auf dem Endgerät zu speichern. So stehen auch mobilen Mitarbeitern aktuelle Kontaktdaten jederzeit zur Verfügung und können, bei Verlust des Gerätes, nicht in fremde Hände geraten.

In der Regel sind solche Softwarelösungen einfach zu konfigurieren und zu administrieren. Datenbankprogrammierungen sind nicht notwendig. Dank vorhandener Standardkonfigurationen zur Anbindung verschiedener Datenbanken und Endgeräte kann der Verzeichnisdienst über die grafische Oberfläche eingerichtet werden. Die Installation erfolgt ausschließlich serverseitig, ohne Installationen auf den jeweiligen Endgeräten, sodass die Lösung schnell unternehmensweit ausgerollt ist. Die Administration ist auch für Nicht-IT-Experten problemlos zu leisten. Per Drag & Drop lassen sich die einzelnen Datenbankfelder zuordnen, zusammenbauen oder zerlegen und so den individuellen Anforderungen anpassen. Die Lösung bietet zudem ein integriertes Sicherheitskonzept. Entweder kann das Berechtigungskonzept des vorhandenen Active Directory übernommen werden oder alternativ kann auch für jede einzelne Datenquelle und jeden Client oder jedes Endgerät ein eigenes Zugriffskonzept angelegt werden, um festzulegen welcher Anwender bzw. welche Gruppe von Anwendern auf welche Datenquellen oder Datensätze zugreifen darf.



Lösungen zur UC-Datenintegration

  • In welchen Anwendungen, Datenbanken und Webservices des Unternehmens werden Kontaktdaten gespeichert?
  • Kann die Lösung auf alle diese Kontaktdaten zugreifen und auf möglichst vielen Endgeräten wie Bürotelefone, Smartphones, Tablets oder unterschiedlichen PC-Betriebssystemen bereitstellen?
  • Ist die Lösung so flexibel, dass sie auch künftig weiter genutzt werden kann, wenn Datenquellen hinzugefügt oder ausgetauscht werden?
  • Bietet die Lösung ein integriertes Sicherheitskonzept (Berechtigungskonzept oder Zugriffskonzept für alle Datenquellen, Clients und Endgeräte)?

Quelle: www.c4b.de


Bildquelle: © Thinkstock/moonboard

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