Die Untersuchung wurde im März 2013 in Großbritannien und Deutschland unter 500 IT-Entscheidungsträgern in kleinen und mittelständischen Unternehmen durchgeführt. In Deutschland waren 250 IT-Spezialisten beteiligt.
Laut dem Anbieter zeigt die Umfrage, dass in deutschen Unternehmen die Führungsetage keine Probleme damit hat, die Entscheidungsgewalt denen zu überlassen, die sich damit auskennen. So ist in mehr als der Hälfte (56 Prozent) der befragten Firmen der IT-Manager derjenige, der über neue Anschaffungen und Investitionen in der IT entscheidet. Geschäftsführer sind – so die Erhebung – nur bei einem Drittel der Firmen die Hauptentscheider, während die Finanzabteilung gerade einmal in zwei Prozent der Fälle das letzte Wort hat.
Und auch wenn es darum geht, für eine bestimmte Entscheidung Rat zu suchen, wenden sich insgesamt 83 Prozent der Manager an Kollegen und Mitarbeiter der IT-Abteilung. Entscheidungsträger aus anderen Abteilungen hingegen werden nur von 45 Prozent der Befragten in Deutschland überhaupt konsultiert.
Ansonsten sind die deutschen IT-Spezialisten sehr umtriebig, wenn es darum geht, sich über ihr Geschäftsfeld zu informieren. Egal ob Blogs, Social Media oder Bücher, keine Quelle wird ignoriert. Die Hauptinformationsquelle sind aber für die meisten immer noch die klassischen IT-Publikationen (38 Prozent), auch wenn die sozialen Netzwerke an Bedeutung zunehmen. So informieren sich mittlerweile 17 Prozent der IT-Entscheider auf Facebook, Twitter und Co.
Sanjay Castelino, Vice President Produkte bei Solarwinds, erläutert die Herausforderung bei der Informationsbeschaffung: „IT-Manager können sich nicht nur auf eine oder zwei Quellen verlassen, wenn es darum geht, Informationen zu ihrer Tätigkeit zu suchen. Dazu ist die Branche viel zu schnelllebig. Vielmehr müssen die Verantwortlichen in diesem Bereich versuchen, ein möglichst breites Netz auszuwerfen, um möglichst viele Quellen abzudecken.“
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