Systemupdates, Patches oder auch Softwareaktualisierungen werden dabei zentral aus der Cloud aufgespielt. Die individuelle Wartung einzelner Arbeitsplatzrechner entfällt, heißt es. Die Lösung soll sowohl bei lokalen Installationen als auch bei virtualisierten IT-Arbeitsplatzumgebungen funktionieren. So können auch Unternehmen mit klassischer IT-Landschaft die Vorzüge einer zentral gemanagten Cloud-Computing-Infrastruktur nutzen.
„In vielen mittelständischen Unternehmen verschlingt die Pflege der Arbeitsplatzrechner immer noch mehr als 50 Prozent der IT-Kosten“, sagt Khaled Chaar, Managing Director Business Strategy bei Pironet NDH. Dank Managed Desktop könnten Unternehmen ihre bestehenden Arbeitsplatzrechner jetzt zentral verwalten lassen, ohne in neue Hard- oder Software zu investieren. So arbeite die Lösung geräteunabhängig etwa auf Notebooks oder klassischen PCs. Das Angebot sei damit auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten, die den Wartungsaufwand ihrer existierenden IT-Landschaft reduzieren möchten.
App-Store für Geschäftsanwendungen
Mit der neuen Lösung stellt der Anbieter einen Softwarekatalog ähnlich dem eines App-Stores zur Verfügung. Hierüber wählen Anwender per Mausklick eine neue Anwendung aus, die dann automatisch auf dem jeweiligen PC oder Notebook installiert wird. Alternativ sollen sich Applikationen im Push-Verfahren zentral auf sämtliche Unternehmensrechner aufspielen lassen.
Systemwiederherstellung bei Verlust
Die Cloud-Lösung sichert die gesamt Betriebssystem- und Applikationslandschaft eines Anwenders zentral in der Business Cloud des des Anbieters. So lässt sich beispielsweise bei einem physischen Defekt eines Rechners das gesamte System auf einem neuen Gerät wiederherstellen, heißt es. Für Notebooks soll sich eine so genannte virtuelle Client-Hosted-Umgebung eignen, bei der eine lokale Installation des Betriebssystems hardwareseitig verschlüsselt und permanent in der Cloud gesichert wird. Im Fall des Falles, etwa bei einem Verlust oder Diebstahl des Gerätes, erhalten so Drittnutzer keinen Zugriff auf das System und die Applikationen. Per „Managed Desktop“ lassen sich zudem virtualisierte Arbeitsplatzumgebungen verwalten, die beispielsweise über Thin Clients bereitgestellt werden.
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