Gewofag mit neuen IBM Power 770-Systems

Aus zwölf mach zwei

Eine neue IT-Infrastruktur sollte der Wohnungsbaugesellschaft Gewofag mehr Flexibilität durch aktuelle Server- und Storage-Virtualisierungstechnologie ermöglichen. Fritz & Macziol unterstütze den Anwender bei diesem Vorhaben.

Um in der IT-Landschaft ein neues Customer-Relationship-Management-(CRM-)System einführen zu können, war eine Investition in eine neue Hardware bei der Gewofag erforderlich. Die IT-Infrastruktur des Unternehmens näherte sich ihrer Kapazitätsgrenze. Die Wohnungsbaugesellschaft wollte ihre vorhandene SAP Umgebung auf einer modernen Serverplattform konsolidieren und die Auslastung der Speichersysteme durch den Einsatz von Storage-Virtualisierungstechnologie verbessern. Das unternehmerische Ziel war, die Betriebs-und Investitionskosten in der IT zu senken und gleichzeitig die Servicequalität und Kapazitäten zu verbessern.

In der Vergangenheit hat die Gewofag ihre SAP-Systemlandschaften auf SUN/Oracle SPARC-Servern mit Solaris und der Oracle-Datenbank betrieben. Da noch keine Virtualisierung für die Produktion verwendet wurde, benötigte der Anwender allein für ihre SAP Systeme zwölf physische Server. Das Unternehmen wollte die Flexibilität und Energieeffizienz seiner Systeme durch die Konsolidierung auf weniger Server und weniger Speichergeräte erhöhen. Gleichzeitig war es wichtig, Energie in den Rechenzentren zu sparen.

Daraufhin wandte sich die Gewofag an Fritz & Macziol, um eine Lösung auf dem neuesten Stand der Technik zu sondieren und die alte IT-Infrastruktur zu erneuern. Die Wahl fiel auf zwei IBM Power 770-Systeme, die die zwölf vorhandenen Server ablösten. Die neue Lösung läuft in einer voll virtualisierten IBM-Umgebung mit „PowerVM“ , „Storage SAN Volume Controller“ (SVC) und „Storwize V7000“ Speichersystemen. Die Oracle-Datenbank wurde durch „DB2“ abgelöst.

Einsparungen im Energieverbrauch


Durch die Konsolidierung von bisher zwölf physischen Alt-Servern auf zwei Power 770-Systeme reduzierte das Unternehmen seine serverbezogenen Energie- und Flächenkosten um mehr als 80 Prozent und erzielte Einsparungen im Energieverbrauch, heißt es.

Insgesamt betreibt die Gewofag derzeit 17 SAP Systeme. Das Unternehmen bietet seine SAP Anwendungen mehr als 460 Benutzern an, von denen rund 300 Benutzer die SAP Anwendungen gleichzeitig nutzen können.

Das Projektteam plant bereits die nächsten Schritte. Die neue Lösung ermöglicht dem Anwender, neue SAP Lösungen zu installieren und zusätzliche Hardware hinzuzufügen, ohne diese notwendigerweise zu kaufen. Die Lösung der skalierbaren Infrastruktur macht es für das IT-Team einfach, neue Anwendungen wie „Tivoli FlashCopy Manager“ zu implementieren oder die erweiterte Power7-Funktion Active Memory Expansion zu aktivieren, um auch erhöhte Arbeitsanforderungen bewältigen zu können.

www.gewofag.de
www.fum.de
www.ibm.com/systems

Bildquelle: © Hartmut910/pixelio.de

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