Die Lösung schöpft laut Anbieter die volle Bandbreite der bestehenden Anbindungen aus, fasst Datenpakete zusammen und reduziert die Reaktionszeit von Applikationen. „Immer mehr Unternehmen möchten die Vorzüge der Cloud nutzen, um etwa von verschiedenen Unternehmensstandorten aus auf dieselben Informationen zuzugreifen oder gemeinsam in räumlich getrennten Teams zusammenzuarbeiten. Aufgrund von geringen Bandbreiten scheuen sie sich jedoch vor dem Einsatz einer geeigneten Cloud-Lösung“, sagt Khaled Chaar, Managing Director Business Strategy bei Pironet NDH. Die neue Lösung würde diese Bedenken aus dem Weg räumen. So ließen sich beispielsweise mit einer herkömmlichen DSL-Anbindung mehrere hundert Office-Umgebungen pro Standort aus einer zentralen Cloud-Computing-Plattform bedienen.
Datenschnellzug statt verstopfter Autobahn
Bei der herkömmlichen Datenübertragung werden Informationen oftmals wenig effizient übertragen: So sind Daten nicht oder nur unzureichend komprimiert. Auch übermitteln bestimmte Applikationen ihre Datenpakete einzeln, statt sie zu bündeln. Zudem funktioniert die Priorisierung der digitalen Informationen üblicherweise nicht: Auch geschäftsunkritische Anwendungen beanspruchen eine hohe Bandbreite für sich, so dass es bei zeitkritischen Applikationen, wie etwa ERP-Lösungen, zu unnötig hohen Reaktionszeiten kommt oder Videokonferenzsysteme überhaupt nicht funktionieren.
Um diese Probleme zu lösen, setzt der Cloud-Beschleuniger auf eine Kombination aus drei technischen Komponenten:
Alle drei Komponenten reduzieren laut Anbieter gemeinsam das Datenvolumen im WAN und führen zu einer optimalen Ausnutzung der vorhandenen Bandbreite.
Web- und Office-Anwendungen, Applikationen auf Basis von Microsoft SQL oder auch komplette Arbeitsplatzumgebungen sollen dadurch schneller starten und reagieren. Zudem lassen sich Daten zügiger aufrufen und abspeichern. Voraussetzung für die WAN-Optimierung ist, dass die Unternehmensstandorte an das Corporate Network des Anbieters angeschlossen sind.
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