Mit der Telekom wird das Internet zum Postboten

Die sichere E-Mail: De-Mail

Mit der Telekom können sich Unternehmen den Weg zur Post sparen und mit De-Mail Nachrichten und Dokumente sicher, vertraulich und nachweisbar verschicken. Das spart Zeit und Kosten für Porto und Papier. Die Telekom ist seit dem 6. März 2012 zertifizierter De-Mail-Anbieter.

Die sichere E-Mail: De-Mail

Mindestens zwei von drei Deutschen nutzen laut aktueller Statistik regelmäßig das Internet, und kaum ein Unternehmen kommt ohne das Word Wide Web aus. Dennoch versenden viele ihre Unterlagen noch analog, also ausgedruckt per Post. Auch in den Unternehmen wachsen die Papierberge: Tagtäglich versenden sie Dokumente wie Rechnungen oder Angebote mit der Post. Das kostet viel Geld für Porto und Papier, und die Mitarbeiter sind damit beschäftigt, die Dokumente auszudrucken, einzutüten und zum Briefkasten zu bringen.

Sicherheit per De-Mail-Gesetz

Doch nicht nur was schwarz auf weiß vorliegt, zählt vor dem Gesetz. Denn mit De-Mail ist auch die elektronische Kommunikation nun sicher, vertraulich und nachweisbar. Die Grundlage bildet das De-Mail Gesetz, das im Mai 2011 in Kraft getreten ist. Es verpflichtet Anbieter zu hohen organisatorischen, datenschutzrechtlichen und technischen Standards. Nur wer diese nachweisbar erfüllt, erhält eine Akkreditierung als De-Mail-Provider vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Ein wichtiger Vorteil des neuen Dienstes: Absender und Empfänger sind eindeutig identifiziert. Außerdem werden alle De-Mail-Nachrichten verschlüsselt transportiert und sind so vor Mitlese- und Änderungsversuchen geschützt. Gleichzeitig ist der Versand einer De-Mail nachweisbar. Dazu kann der Sender eine Zugangs- und Empfangsbestätigung beim Provider anfordern.

In wenigen Schritten zum De-Mail-Nutzer

Die Telekom ist seit dem 6. März 2012 zertifizierter De-Mail-Anbieter und bietet jedem Interessenten die Möglichkeit, De-Mail-Adressen für sich selbst zu reservieren oder für die eigene Firma vorzumerken. Nutzbar ist De-Mail voraussichtlich ab September 2012. Adressen für Privatpersonen sind nach dem Schema Max.Mustermann@t-online.de-mail.de aufgebaut. Wenn Unternehmen und Institutionen ihren Mitarbeitern De-Mail Adressen zuordnen, bilden sich diese nach dem Prinzip Max.Mustermann@MusterAG.de-mail.de. Außerdem ist es möglich, Funktionspostfächer einzurichten wie zum Beispiel Einkauf@MusterAG.de-mail.de. Nach der Registrierung müssen sich die Nutzer eindeutig identifizieren. Dazu legen Privatpersonen zum Beispiel ihren Personalausweis vor. Bei Unternehmen übernimmt die Identifizierung ein gesetzlicher Vertreter wie der Geschäftsführer zum Beispiel mit einem Handelsregisterauszug. Im Anschluss schaltet die Telekom das De-Mail-Postfach frei.

De-Mail einfach und sicher nutzen

Privatpersonen und kleine Firmen greifen dann per Webbrowser auf ihre De-Mails zu. Die De-Mail-Plattform der Telekom bietet alle Funktionalitäten eines herkömmlichen E-Mail-Postfachs, zum Beispiel eine Ordnerverwaltung oder das Adressbuch. Größere Firmen nutzen De-Mail besonders einfach, wenn sie über ein Gateway eine sichere Verbindung ihrer lokalen E-Mail-Infrastruktur zur De-Mail-Plattform der Telekom herstellen. Über Outlook, Lotus Notes und andere E-Mail-Clients senden und empfangen Mitarbeiter dann neben ihren üblichen E-Mails auch De-Mails, die im Posteingang besonders gekennzeichnet sind.

Weitere Informationen zum Thema De-Mail: www.telekom.de/de-mail

Bildquelle: © istockphoto/scibak

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok