16.11.2017 Reibungslose Arbeitsumgebung schaffen

Digitales Teamwork ermöglichen

Von: Wim de Bruyne

Die Digitalisierung des Arbeitsplatzes wird zunehmend relevant für Unternehmen – aber wie wirkt sie sich auf das Arbeiten untereinander aus?

Zusammenarbeit in der Cloud

Zusammenarbeit in der Cloud

Der Austausch von Meinungen ermöglicht das Entstehen neuer Ideen und hat dabei einen langfristigen Mehrwert für die Mitarbeiter. Dieses etablierte Prinzip erhält durch die Digitalisierung und die weitreichenden technischen Möglichkeiten einen neuen Rahmen.

Ortsunabhängiges Arbeiten verändert die Art und Weise, wie zusammen gearbeitet wird. Indem Mitarbeiter nicht länger an einen Ort gebunden sind, können sie sich in einem internationalen Netzwerk von Kollegen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Erfahrungen austauschen. Das erweitert nicht nur deren Horizont, sondern ermöglicht auch die Entstehung unerwarteter und innovativer Lösungen.

Das Prinzip, das Wissen der Vielen zu vereinen, wird oftmals als Crowdsourcing bezeichnet und ist das Resultat digitaler Zusammenarbeit in Unternehmen. Wie die Crowd, vernetzt dank Cloud-Speicher und -Services jedoch am produktivsten miteinander arbeiten kann, ist eine zentrale Frage für Firmen. Barco Clickshare, ein Experte für Konferenzraumtechnologie, ist davon überzeugt, dass es die Aufgabe von Technik ist, kollaboratives Arbeiten in all seinen Formen zu unterstützen, denn richtig angewandt kann es wertvolle Ressourcen für alle Beteiligten freisetzen und höheres Engagement fördern.

Kreativer durch die Cloud

Die Freiheit, seinen optimalen Arbeitsplatz zu wählen, sei es ein belebtes Café, ein stilvoller Co-Working Space, das Home-Office oder das klassische Büro, wirkt sich überwiegend positiv auf die Arbeitsmotivation aus. Dies belegen die Studien „Bewerbungspraxis“ und „Recruiting Trends“ der Universität Bamberg. Oftmals ist es gerade diese Abwechslung zwischen verschiedenen Orten, die den Geist für kreative Ideen öffnet. Jedoch muss ein solches „Hin- und Her“ auch technisch ermöglicht werden.

Dies beginnt bereits bei der Verwaltung der Arbeitsprozesse: Sichere Cloud-Speicher und Applikationen ermöglichen Mitarbeitern einen ständigen Zugang zu notwendigen Dokumenten. Das ist besonders im Hinblick auf den Trend BYOD (Bring your own device – Bring dein eigenes Gerät mit) wichtig, da nun Daten nicht länger auf einer physischen Festplatte gespeichert werden. Mit der Ausbreitung von BYOD, insbesondere in jüngeren Unternehmen, gewinnt dieser Trend auch immer mehr an Bedeutung für den Geschäftserfolg.

Gleichzeitig stellt fremde Hardware ein potentielles Sicherheitsrisiko für die IT-Infrastruktur dar. Aus diesem Grund ist es ratsam, Richtlinien für mitgebrachte Notebooks von Mitarbeitern zu erlassen. Diese sollten in jedem Fall einen Passwortschutz sowie die Aufsicht von Geräten beinhalten. Darüber hinaus sollten Unternehmen auch über Virtual-Desktop-Infrastrukturen nachdenken, damit der Desktop nicht auf die fremden Strukturen des externen Gerätes zurückgreifen muss.

Nahtlosen Übergang der Technik gewährleisten

Der Wechsel zwischen den Unternehmensräumen und anderen Arbeitsumgebungen birgt jedoch Herausforderungen. Besonders deutlich wird dies bei Meeting-Räumen, wo der nahtlose Übergang zwischen Technologien Probleme erzeugen kann, unabhängig davon, ob es sich um ein Gerät der Firma oder des Mitarbeiters handelt.

Eine kürzlich durchgeführte Studie von Barco Clickshare befragte 1.250 IT-Entscheider zu den Hauptschwierigkeiten von Unternehmen im Hinblick auf Konferenztechnik. Die Studie zeigte, dass Verspätungen oder Ausfälle von Meetings häufig auf Probleme mit dem Anschluss der Hardware oder der Nutzung der Konferenztechnik zurückzuführen sind.

Zudem stellte die Studie fest, dass es deutliche Unterschiede zwischen den digitalen Fähigkeiten der Mitarbeiter gibt. Der Großteil verfügt über kein entsprechendes Know-how, um IT-Probleme selbst zu lösen, weshalb oftmals IT-Verantwortliche belastet werden. Tatsächlich waren Schwierigkeiten mit dem Meeting-Raum das häufigste und zeitraubendste Problem für IT-Abteilungen.

Die resultierenden Ausfälle wirken sich nicht nur negativ auf die Produktivität des Teams und die Effizienz der IT-Abteilung aus, besonders gescheiterte Präsentationen können laut 48 Prozent der Befragten auch zu Geschäfts- und Reputationsverlusten führen.

Daher müssen Unternehmen in smarte Konferenztechnologie investieren, die keine Fachkenntnis erfordert und auf Knopfdruck funktioniert. Dieser ready-to-work-Standard, insbesondere für Präsentationstechnologien, kann die Lücke beim Wechseln von Arbeitsplätzen schließen. Dank einer nahtlosen Infrastruktur kann Teamarbeit daher stressfreier, produktiver und engagierter gestaltet werden.


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