Load Balancer von Kemp Technologies bei Kfz-Ersatzteillieferant im Einsatz

E-Mails schnell zustellen

Weil E-Mails in der Vergangenheit verspätet zugestellt wurden, beschloss die Optimal AG & Co. KG die IT-Infrastruktur mit Systemen zur Lastverteilung zu modernisieren. Mit zwei Exchange-Server-2010-Geräten wurden zudem die Kapazitäten des Mail-Server ausgebaut.

Der Hauptsitz der Optimal AG & Co. KG im bayerischen Langenbach, nördlich von München

Die Optimal AG & Co. KG mit Sitz im bayerischen Langenbach liefert Kfz-Ersatzteile an international angesiedelte Produktionspartner, Erstausrüster und Qualitätslieferanten. Zum Produktportfolio des im Jahr 1992 gegründeten Unternehmens gehören etwa Achsen, Bremsen, Lenkungsteile und Motoren für Kraftfahrzeuge.

Im Herbst 2012 bemerkte der Mittelständler, dass sich immer wieder Fehler in die eigene IT-Infrastruktur einschlichen. Der Grund war, dass „der Microsoft-Exchange-2007-Server die Leistungsgrenze oft überschritten hat, mit dem Ergebnis, dass E-Mails verspätet zugestellt wurden. In Zeiten immer schnellerer Prozesse und entsprechender Anforderungen an das Antwortverhalten war dies untragbar,“ berichtet Thomas Reiff, Leiter der IT bei Optimal. Das Unternehmen musste daher die Zugriffs- bzw. Lastverteilung auf den Server optimieren.

Skalierbarkeit war ausschlaggebend


Auf Empfehlung des Freisinger IT-Partners Elektronik Fischer wurde mit dem „Loadmaster 2200“ von Kemp Technologies eine geeignete Lösung gefunden. Das Einstiegsgerät gewährleistet laut Anbieter eine sichere und schnelle Datenübertragung mithilfe von Verschlüsselungsprotokollen auf Basis der integrierten Secure-Sockets-Layer-Technologie (SSL). Da die Lösung auf der Virtualisierungsplattform für Windows-Server-Hyper-V läuft, sollte er sich fortan gut für hochverfügbare Server-Cluster, sprich im Verbund arbeitende Server, eignen. „Ausschlaggebend für die Wahl waren die flexible Skalierbarkeit, einfache Bedienbarkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis“, begründet Reiff die Entscheidung. Mit zwei neuen Exchange-Server-2010-Geräten wurden zudem die Kapazitäten des Mail-Server ausgebaut und zukunftssicher gemacht.

Um das System hochverfügbar zu betreiben, investierte Optimal in zwei Lastverteiler (Load Balancer), die nun als geclustertes System arbeiten. Dieses verteilt die Zugriffsanfragen auf die beiden Exchange-Server und soll somit deren Ausfallsicherheit steigern. Erkennt das System einen Ausfall, gelangen die Anfragen automatisch an den noch funktionierenden Server. Die beiden vorgeschalteten Loadmaster übernehmen dabei dieselben Aufgaben. Sie sind auf Hochverfügbarkeit konfiguriert, so dass sie sich im Netzwerk automatisch erkennen und in einen Aktiv/Passiv-Cluster-Betrieb schalten. In dieser Betriebsform übernimmt das aktive System die Zugriffs- bzw. Lastverteilung. Fällt es aus, übernimmt die Passivmaschine die Aufgaben, indem sie sich automatisch in die Aktivrolle versetzt. All diese Mechanismen laufen im Hintergrund ab.

Fehlerhafte E-Mail-Zustellung gemeistert


Der IT-Leiter ist von der neuen Lösung und ihrer Performance überzeugt: „Bis jetzt haben wir gute Erfahrungen mit der neuen Lösung gemacht. Selbst der Ernstfall konnte problemlos bewältigt werden.“ Bei dem Ernstfall handelte es sich laut Thomas Reiff um eine fehlerhafte Mail-Zustellung vom Cisco Ironport zum mittlerweile inaktiven Exchange-Server. Die Nachricht wurde in einer Art Endlosschleife (E-Mail-Loop) immer wieder – rund 60.000 Mal pro Stunde – parallel zum normalen E-Mail-Verkehr gesendet. „Der Load Balancer bewährte sich sogleich, denn das System ging nicht in die Knie“, berichtet Reiff. Eine zweite kritische Situation betraf den Ausfall eines der neuen Exchange-Server. „Die Loadmaster-Systeme reagierten schnell und verteilten den Netzverkehr quasi unbemerkt an den funktionsfähigen Server“, so Reiff. So konnte das mittelständische Unternehmen unterbrechungsfrei weiterarbeiten.

Die beiden neuen Systeme sind seit rund einem Jahr im Einsatz. Die Anschaffungskosten für die beiden Lösungen lagen bei etwa 7.000 Euro inklusive Wartungsleistungen über 3 Jahre. Für Thomas Reiff zählt aber besonders die hohe Ausfallsicherheit: „Ich schätze, der Ausfall des E-Mail-Systems würde einen finanziellen Schaden von 20.000 Euro pro Tag nach sich ziehen. Ganz abgesehen von den damit einhergehenden Kommunikationsproblemen. Insofern erübrigte sich für uns eine exakte Berechnung zur Anlagenrendite.“



Optimal AG & Co. KG

  • Branche: Automotive
  • Gründung: 1992
  • Hauptsitz: Langenbach
  • Mitarbeiter: rund 270
  • Weitere Standorte: Belgien, Frankreich, Großbritannien, Polen, Spanien, Türkei, USA

www.optimal-germany.com

Bildquelle: © Optimal AG & Co. KG

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok