Für die Sicherheit und den Schutz von Laptops, Desktops und Servern muss stets gesorgt sein. Erste Abwehrmaßnahmen durch Produkte wie Viren- und Spyware-Schutzlösungen sowie Firewalls tragen zwar zur Sicherheit bei, aber auch vorhandene Kernanwendungen wie das Betriebssystem sowie die Sicherheitsprodukte selbst und andere Drittanbieterprogramme müssen auf dem neuesten Stand sein, um Malware fernzuhalten.
Vielfach wird fälschlicherweise angenommen, dass regelmäßige Prüfungen der Virenschutz-Software und Updates des Betriebssystems als ausreichende Sicherheitsvorkehrungen dienen. Mithilfe des Virenschutzes lässt sich zwar eine Vielzahl von potentiell gefährlichen Angriffen abwehren, trotzdem bildet diese Maßnahme nur eine Komponente einer umfassenden Sicherheitsstrategie.
Eine solche Strategie sollte eine automatisierte und zentrale Patch-Management-Software für die Verwaltung von Patches verschiedener Anbieter und zu unterschiedlichen Zeiten beinhalten. Weiterhin muss das System vor der Bereitstellung die erforderlichen Tests durchführen, eine Rollback-Funktion für installierte Patches anbieten und Tools bereithalten, mit denen sich regelmäßig Software-Audits durchführen lassen. Eine solche Strategie stellt für viele kleine und mittlere Unternehmen jedoch eine Herausforderung dar. Warum?
Software-Updates sind in vielerlei Hinsicht wichtig, um vorhandene Funktionen zu verbessern oder Fehler und Sicherheitslücken in der Software zu beheben. Dadurch ist die IT-Abteilung jedoch auch mit einigen Herausforderungen konfrontiert. So müssen Administratoren darauf achten, dass Systeme immer auf dem aktuellsten Stand sind oder dass die Bereitstellung von Patches nicht zu neuen Problemen statt zur Problembehebung beiträgt. Neben diesen Aufgaben müssen Updates so schnell wie möglich auf allen Servern und Workstations bereitgestellt werden, bevor Schwachstellen eine Angriffsfläche bieten können.
Die Anzahl der Schwachstellen in auf Servern und Workstations installierter Software ist zwar in den letzten Jahren etwas zurückgegangen, trotzdem werden durchschnittlich noch zehn Schlupflöcher pro Tag erkannt. Unternehmen dürfen diese Gefahren nicht ignorieren: Neben der Sicherheit des Netzwerks sind letztlich auch das gesamte Unternehmen und seine Geschäftsabläufe betroffen. Die meisten Schwachstellen lassen sich in Drittanbietersoftware ausmachen, Browser-Plug-ins, Media-Player-Codecs und andere Code-Erweiterungen, die mit bestehenden Anwendungen und Systemdiensten verknüpft sind, beeinträchtigen die Sicherheit und Zuverlässigkeit von PCs.
Automatisierung ist unentbehrlich
Anbieter haben verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den Updatevorgang zu vereinfachen und Schwachstellen so schnell wie möglich zu beheben. Dazu zählen automatisch heruntergeladene Updates, Popup-Fenster mit Informationen über neue Updates sowie die Bereitstellung von Informationsmaterial zur Notwendigkeit eines Updates.
Diese Maßnahmen haben jedoch einen Nachteil: Benutzer müssen selbst aktiv werden und Updates beispielsweise über das Internet herunterladen und installieren. Diese Eigeninitiative der Benutzer wird einerseits unterstützt und bringt auch gewisse Vorteile mit sich, andererseits verliert die IT-Abteilung den Überblick über die auf den Benutzercomputern installierten Patches. Treten Probleme auf, kann die Ursache nur schwer nachvollzogen werden. Für Unternehmen ist daher eine ausführliche Lösung z. B. von GFI Software zwingend erforderlich, mit der sich die Patch-Bereitstellung automatisieren und der aktuelle Status der Computer schnell und übersichtlich nachvollziehen lässt.
Patch-Management ist eine unentbehrliche Aufgabe, um die PC-Systeme des Unternehmens stets mit Sicherheits- und Softwareupdates auf dem neuesten Stand zu halten, ohne Zuverlässigkeit, Produktivität und Datenintegrität einzubüßen. Die heutigen Anforderungen an IT-Umgebungen sind sehr komplex und umfassen neben der Einhaltung von Compliance-Vorgaben auch die Abwehr von Bedrohungen, die von ausgeklügelten Kriminellen ausgehen. Patch-Management muss daher einen festen Bestandteil der IT-Sicherheitsrichtlinie eines Unternehmens ausmachen.
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