ELK setzt auf Infor BI

Fertighaushersteller löst Excel ab

Das österreichische Fertighaushersteller ELK hat an allen Konzernstandorten weltweit Infor BI eingeführt und damit seine Konzerngesellschaften auf eine Business Intelligence-Lösung konsolidiert. Alle drei Produktionsstandorte und elf Teilgesellschaften in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Tschechien planen ab sofort ihre Budgets mit dem System und lassen die Daten in der Zentrale zu einem Gesamtergebnis für den Vorstand zusammenfließen.

ELK gehört zu den führenden Unternehmen am europäischen Fertighausmarkt. Mehr als 1.200 Mitarbeiter fertigen Einfamilienhäuser, mehrstöckige Bürogebäude, Hotels, Reihen- und Doppelhausanlagen.

Auslöser für das Projekt war eine neue, sehr umfangreiche Planungsaufgabe für vier strukturell verschiedene Gesellschaften in unterschiedlicher Größe und separaten Buchhaltungssystemen. Dies sprengte die Möglichkeiten der bisher verwendeten Tabellenkalkulation – schon vorher war ELK damit in Bezug auf Dimensionalität, Benutzerfreundlichkeit und den damit verbundenen Antwortzeiten an Grenzen gestoßen. Das Konzerncontrolling entschied deshalb, diese Planungsaufgabe nicht mehr einzeln und manuell, sondern übergreifend und mit Unterstützung einer speziell dafür ausgelegten Softwarelösung abzuwickeln. Bei der folgenden Ausschreibung machte Infor BI das Rennen: Die Lösung deckte die Anforderungen laut Anbieter am besten ab und auch die Chemie zwischen beiden Unternehmen stimmte.

Planungsprozess um gut 30 Tage verkürzt

Mit der neuen Lösung verfügt ELK heute über ein einheitliches Planungsschema und einheitliche Abläufe für die Erfolgsplanung und die Gewinn- und Verlustrechnung aller Gesellschaften. Die Konsolidierungsarbeit wird im Planungsprozess mit abgedeckt, was vormals manuell, mit vielen Excel-Tabellen erfolgen musste. Insgesamt hat sich der Planungsprozess um gut 30 Tage verkürzt. Zudem kann nun nach Konten, nach Kostenstellen oder nach beidem gleichzeitig geplant werden – dies wäre mit Excel nicht darstellbar gewesen, die größte Teilgesellschaft von ELK hat rund 520 Kostenstellen und mehr als 500 Konten zu verwalten. Auch das Versenden und Abstimmen einzelner Listen und Excel-Dateien mit den einzelnen Gesellschaften entfällt, da alles direkt über das System abgewickelt wird.

Darüber hinaus hat sich ELK für „BI Application Studio“ des gleichen Anbieters entschieden – ein webbasiertes Frontend zur Anzeige von Daten, einschließlich Reporting, Analysen, Dashboards und Dateneingabe. Der Mittelständler soll damit flexible Gestaltungsmöglichkeiten für die Planung und die Berichterstattung, die keinerlei Programmierkenntnisse voraussetzen, erhalten. Mit „BI Office Plus“ verfügt ELK zudem über ein integriertes Microsoft Excel Interface, das Berichterstattung und Geschäftsanalysen erlaubt, um die Zusammenarbeit zu verbessern und Kernprozesse zu optimieren.

Vereinfachung für die Geschäftsführung

„Wir bekommen kontinuierlich Anfragen aus der Führungsebene, diverse Auswertungen über das Webservice zur Verfügung zu stellen“, so Martina Kroneder, Mitarbeiterin im Konzerncontrolling bei ELK. „Gerade für die Geschäftsführung ist vieles einfacher geworden: Vor allem die Sachkostenanalyse ist nun transparent und schnell einsehbar.“

Der Startschuss für das Projekt fiel im September 2011, zwölf Monate später budgetierte man am Hauptsitz im niederösterreichischen Schrems erstmals mit der neuen Software. Im Jahr 2013 wurden schließlich alle Konzerngesellschaften angebunden.

www.elk.at
www.infor.de

Bildquelle: © ELK

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok