Fglass setzt auf WLAN-Lösung von Meru Networks

Glasklare Verbindung

Der Glashersteller Fglass hat sich für die Installation eines drahtlosen Wireless LAN-Netzwerkes (WLAN) von Meru Networks entschieden, um die Lager- und Produktionshallen mit virtualisierter Infrastruktur auf Funkbasis auszustatten.

Glasfassade-Robert Babiak/pixelio

Die Meru-Lösungen schaffen Verbindungen trotz der Umgebung aus reflektierenden Glasscheiben, die Funkwellen teils zurückwerfen. Durch die integrierte Telefonanlage soll das WLAN-Netz die interne Kommunikation unterstützen und mit dem Barcode Scanning System für verwaltete Fertigungs- und Lagerprozesse sorgen.

Fglass produziert Flachglas, das anschließend speziell gehärtet und beschichtet wird. Das Produktionsgut der sachsen-anhaltinischen Firma schafft durch die Scheibenreflexion jedoch komplexe Umgebungsbedingungen. Die ursprünglich installierte WLAN-Lösung eines anderen Herstellers konnte die Verbindungsschwankungen nicht ausgleichen. Zudem beeinträchtigten sowohl die per Funk gesteuerten Kräne und Gabelstapler als auch die Produktionsmaschinen die Verbindung. Diese Interferenzen störten Datendienste und Sprachkommunikation derart, dass sie teilweise komplett ausfielen.

Telefonie in Festnetzqualität

Aus 125 Access Points sowie zwei WLAN-Controllern entstand ein sicheres Netzwerk, das die Anforderungen erfüllt. Laut Hersteller sind in die WLAN-Struktur ein Barcode Scanning System sowie eine Voice over WLAN (VoWLAN)-Technologie eingegliedert. Via Handsets sollen die Mitarbeiter nun störungsfrei und in Festnetzqualität über die Drahtlosnetzwerkverbindung telefonieren. Die Verbindung beeinträchtigt dabei die Übertragungen der mobilen Barcode-Scanner nicht. Mit Hilfe der Scanner protokolliert das Personal alle Bewegungen einer Glasscheibe, angefangen bei der Produktion über die Lagerung bis hin zum Versand, heißt es. Die gesammelten Informationen leiten die Scanner in Echtzeit via WLAN-Verbindung an die zentralen Datenbanken des Unternehmens weiter, die vom Büropersonal eingesehen werden. Auf Basis dieser Daten sollen die Angestellten nun Lager- und Produktionsbestände erfassen, Rohstoffe bestellen oder Rechnungen stellen können.

Verwaltungsplattform hilft bei der Fehlersuche

Zur Echtzeitkontrolle und für Optimierungsmaßnahmen des gesamten Netzwerkes setzen die IT-Verantwortlichen die Verwaltungsplattform „E(z)RF Manager“ ein. Laut Anbieter beschleunigt sie die Suche nach Fehlerquellen, wodurch Störungen zeitnah behoben werden können. Dank der Channel-Layering-Technologie ist das System auf Erweiterungen vorbereitet: Neue Access Points lassen sich ohne Ausleuchtungsmessungen einbinden, indem die Kanäle aufeinandergestapelt werden.

www.f-glass.de
www.merunetworks.com

Bildquelle:© Robert Babiak/pixelio.de

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