Trilux optimiert Bestände mit G.I.B.-Lösung

Ins rechte Licht gerückt

Die mittelständische Trilux GmbH & Co. KG optimiert ihre Bestände sowie die eigene Lieferbereitschaft mithilfe zweier Softwaremodule für das Controlling und das Forecasting.

Perfekt aufeinander abgestimmte Beleuchtungssysteme von Trilux setzen verschiedene Details in Szene.

In den zwei Werken des Unternehmens in Arnsberg – Trilux und Trilux Medical – arbeiten zurzeit rund 1.300 Mitarbeiter und auch international zeigt der Experte für Beleuchtungssysteme und -komponenten erfolgreich Präsenz. Die beiden Werke beschäftigen sich mit dem Geschäftsbereich Leuchten, haben dabei allerdings unterschiedliche Produktpaletten im Fokus. So entwickelt und fertigt Werk I die technische und dekorative Innen- und Außenbeleuchtung für professionelle Anwendungen, wohingegen in Werk II Leuchten für medizinische Versorgungseinheiten sowie spezielle OP-Beleuchtung entworfen werden.

Bei dem mittelständischen Unternehmen sind derzeit über 53.000 verkaufsfähige Materialien verfügbar. Um die Kunden innerhalb der fristgerechten Lieferzeit zu bedienen, werden die eingehenden Bestellungen aus fünf Fertigwarenlagern koordiniert. Hierzu wurde das bislang am Lager verfügbare Portfolio in unregelmäßigen Abständen manuell festgelegt, zum Teil nach eigenem Ermessen der Disponenten und nach Abstimmung mit dem Vertrieb. Deshalb war die Etablierung eines einheitlichen und transparenten Prozesses zur Definition und Aktualisierung des Lagerportfolios von großer Bedeutung. Im Vordergrund stand hierbei auch die Optimierung von verbindlichen Verfügbarkeitsaussagen wie beispielsweise Lieferzeiten oder die Sicherstellung der Bestände. Mit der Einführung der Dispo-Cockpit-Module „Forecast“ und „Controlling“ der G.I.B Gesellschaft für Information und Bildung mbH aus Siegen ist es dem Beleuchtungsexperten nicht nur gelungen, seine Projektziele zu erreichen, sondern auch Lagerbestände optimal zu regulieren und zu erfassen. Dabei unterstützt das Forecast-Modul künftig den Prozess der dezentralen Planung und bietet Funktionen zur Konsolidierung in einem zentralen Planungsmonitor an. Diese Anwendung regelt und steuert die Übergabe an das ERP-System oder alternative Subsysteme. Außerdem werden verschiedene Funktionen im Bereich der Prognose und der Überwachung durch Workflow-, Ampel- und Alarmfunktionen angeboten. Als weiterer Vorteil beim Einsatz des Moduls erweist sich die zeitnahe Umsetzung der Prognoseverfahren zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und zur Optimierung der Bestände.

Schnellere Produkteinführungen

Künftig wird der Bedarf des Mittelständlers auf Basis von historischen Umsatzdaten, Kausalfaktoren, Marketingkampagnen, Marktinformationen und Umsatzzielen kalkuliert. Somit wird die Planung über alle Bereiche sichergestellt und mit die Wettbewerbsfähigkeit weiter ausgebaut. Mit Hilfe der nachhaltigen Bestands­optimierung des eingesetzten Controlling-Moduls lassen sich die Potentiale genau analysieren und die Lieferbereitschaft sicherstellen. Hierbei unterstützt das Modul vor allem das branchenspezifische Regelwerk, das auf beliebig vielen Dimensionen basieren kann wie z.B. Lieferklassen, Produktlebenszyklus, Werthaltigkeit (ABC), Stetigkeit (XYZ) und vieles mehr. All diese Regelwerke können als vordefinierte Brancheninhalte in das Controlling-Modul implementiert werden. Dies verkürzt die Produkteinführungszeit und führt gleichzeitig zu einem erhöhten Wirkungsgrad.

Mittels des sogenannten Controlling-Dashboard erfolgt die Steuerung der Bestände und der Disposition jetzt aus einer zentralen Anwendung heraus. Durch die Festlegung von bestimmten Messgrößen wie beispielsweise Kapitalumschlag und Reichweite erhält das Unternehmen einen optimal auf die Bedürfnisse zugeschnittenen Vorschlag zur Einstellung der Dispo-Parameter. So konnten die Kennzahlen von Trilux deutlich verbessert werden. Einhergehend mit dieser Form der Kennzahlenoptimierung kann der Experte für Beleuchtungssysteme und -komponenten sich jetzt zielorientiert durch seine Bestandskennzahlen navigieren und schafft somit eine entscheidungsrelevante Transparenz. Die einheitliche und automatisierte Ermittlung von sogenannten Serviceklassen führt zu einer deutlichen Reduzierung des manuellen Pflegeaufwands von Stammdaten sowie Dispositionsparameter. Auf Basis dieser Klassen wird ein übergreifendes Regelwerk für die Bevorratung auf verschiedenen Wertschöpfungsstufen aufgebaut. Die Serviceklassen pro Artikel und Werk werden monatlich automatisch ermittelt. Zusätzlich wird eine automatische Berechnung der Sicherheitsbestände für das ermittelte Lagerportfolio durchgeführt sowie eine komfortable Aufbereitung der wesentlichen Dispositionskennzahlen und Funktionen zum Bestandsmanagement.


Die Trilux GmbH & Co. KG

  • Geschäftsfeld: Herstellung von Beleuchtungssystemen und -komponenten
  • Gründung: 1912
  • Hauptsitz: Arnsberg
  • Mitarbeiter: 1.300

www.trilux.com

Bildquelle: © Trilux

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