Am optimistischsten in ihre berufliche Zukunft blicken die Experten aus der IT. Sie bewerten zu 84 Prozent ihre Branche als erfolgsversprechend und zukunftsstark, setzen in das Tätigkeitsfeld ihres Unternehmens das meiste Vertrauen (87 Prozent) und sehen auch ihren eigenen Karriereweg positiv (91 Prozent).
Bei der Frage „Wie frei und unabhängig fühlen Sie sich, wenn es um Karriereentscheidungen geht?“ fielen die Antworten recht unterschiedlich aus, da auch die Bandbreite der Befragten – nämlich vom IT-Director bis zum Projektmanager – recht groß war. Die Mehrheit, 58 Prozent, gab an, sich „relativ frei“ zu fühlen. 30 Prozent fühlen sich tatsächlich frei und immerhin zwölf Prozent fühlen sich „überhaupt nicht frei“.
Als stärkste Beeinträchtigung ihrer Entscheidungsfreiheit empfindet die Mehrheit der IT-Experten (55 Prozent) den Mangel an Perspektiven in ihrem beruflichen Umfeld oder den Mangel an regionalen Alternativen für die Karrierelaufbahn. Auffällig: Nur ganz wenige (ein Prozent) gaben an, dass sie internationale Mobilität für karrierefördernd halten.
Weniger Geld, mehr freie Zeit
Weniger als die Hälfte (44 Prozent) der deutschen IT-Spezialisten sind mit ihrem Gehalt zufrieden, 52 Prozent würden sich aber sogar auf ein niedrigeres Fixgehalt einlassen, wenn sie damit weitere Zusatzleistungen (z.B. Boni) erhalten würden. Noch wichtiger als Boni sind für immerhin 37 Prozent der Befragten eine bessere Work-Life-Balance und mehr Freizeit. Das ist ein Trend, der sich in allen Branchen abzeichnet – ein hohes Gehalt ist nicht mehr allein ausschlaggebend, die sozialen Rahmenbedingungen müssen stimmen.
Weitere Ergebnisse zeigen, dass mehr als ein Drittel der IT-Professionals (37 Prozent) sich nicht mit der Spezialistenrolle zufriedengeben wollen, sondern selbst aktiv an Geschäftsprozessen teilhaben und in unternehmerische Entscheidungen eingebunden werden möchten. Dazu passt, dass 21 Prozent nach neuen Positionen und weiteren Verantwortungsbereichen streben.
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