Addison lud zum Event nach München

IT-Herausforderungen für Steuerberater

Auf einer Presseveranstaltung in München erläuterte der Software-Anbieter Addison wie moderne Software, die auch die Mittel des Cloud Computings gezielt einsetzt, Produktivitätssteigerungen sowie Qualitätsverbesserungen ermöglicht – und damit Instrumente zur Mandantenbindung und -gewinnung liefert.

  • Stefan Lami, Steuerberater und Unternehmensberater

  • Andreas Hermanutz, Geschäftsführer bei Addison

Das Marktumfeld der Steuerkanzleien wird immer wettbewerbsintensiver: In den klassischen Aufgabengebieten Steuererklärung, Buchführung sowie Lohn- und Gehaltsabrechnung steigt der Preisdruck; für die Ausdehnung der Tätigkeit in margenstarke Bereiche wie die betriebswirtschaftliche Beratung fehlen häufig die richtigen Instrumente, um effizient qualitativ hochwertige Dienstleistungen anbieten zu können.

Stefan Lami, renommierter Steuerberater und Unternehmensberater mit Schwerpunkt Beratung und Coaching von Steuerberatungsunternehmen, skizzierte auf der Veranstaltung die aktuelle Situation der Steuerberater in Deutschland und zeigte Lösungsoptionen auf. Eine wichtige Komponente ist dabei die Produktivitätsverbesserung: „Aufgabe jedes Unternehmens ist es, seine Produkte bzw. Dienstleistungen so günstig wie möglich herzustellen“, so Stefan Lami. Durch optimale Lösungen für das Basisgeschäft werde es den Steuerberatern ermöglicht, „sich intensiver der Beratung zu widmen, die Zukunft des Mandanten positiv zu gestalten und zu beeinflussen“. Durch die Produktivitätssteigerung im Basisgeschäft werde ein Paradigmenwechsel in der Steuerberatung möglich. Sein Ziel als Berater von Kanzleien sei es, die durch höhere Produktivität frei werdende Zeit für das eigentliche Geschäft, die Beratung des Mandanten, zu nutzen. „Eine optimal organisierte Kanzlei ist ab dem Monat Juni weniger durch das Basisgeschäft belastet und kann sich im zweiten Halbjahr verstärkt der gestalterischen Beratung widmen.“

Addison-Geschäftsführer Andreas Hermanutz stellte die Tradition und aktuelle Positionierung des Anbieters als Vorreiter dar, wenn es um die Nutzung des technologischen Fortschritts zur Optimierung der Prozesse in Steuerkanzleien geht. „Meilensteine dieser Entwicklung sind Integration, Prozessorientierung und jetzt die Bereitstellung einer gesicherten Cloud-Umgebung für die Zusammenarbeit zwischen Steuerberatern, mittelständischen Unternehmen, Behörden und Institutionen.“

Cloud Computing in der Praxis

Vor diesem Hintergrund setzt Addison die Technologie des Cloud Computings gezielt ein, um weitere Produktivitätspotenziale zu erschließen. Steuerberater sollen mit dem Online-Portal des Anbieters ihre Mandanten direkt in die Kanzleiprozesse einbinden und ihnen neue Online-Services anbieten können, wie z.B. die sofortige Verfügbarkeit von Auswertungen. Mittelständische Unternehmen können Kosten sparen, indem sie beispielsweise Verdienstabrechnungen nicht mehr per Post versenden, sondern ihren Mitarbeitern online bereitstellen. Auch die Datenübermittlung an Institutionen wie Sozialversicherung und Krankenkassen sei in die Plattform integriert und lasse sich mit diesem „Clearing Center“ aus der Anwendungsumgebung heraus komfortabler abwickeln als mit den heute üblichen Datenservices. „In den kommenden Jahren werden die Nutzungsmöglichkeiten der Plattform kontinuierlich ausgebaut. Konkret geplant sind bereits Kassenbuch Online, Lohnvorerfassung Online, Fakturierung Online. Darüber hinaus werden mobile Applikationen bereitgestellt, aktuell werden bereits Apps ausgeliefert, mit denen auf Tablets und Smartphones (iOS- und Android-basierende Geräte) unter anderem Monatsreports und weitere Auswertungen angezeigt werden können“, führte Andreas Hermanutz weiter aus.

In einem weiteren Vortrag berichtete Steuerberater Christoph Kemmerling, der in Augsburg eine Kanzlei mit zwölf Mitarbeitern leitet, über seine Erfahrungen mit der Addison-Software, die er seit 2002 einsetzt. Er hob die einfache Einführung, den hohen Integrationsgrad und die flexiblen Anpassungen an neue Anforderungen hervor. Auch die IT-Kosten habe er durch den Umstieg auf die Lösung deutlich senken können. Seine Einschätzung zum Online-Portal, das er Anfang 2012 eingeführt hat: „Durch die Möglichkeit, Daten und Dokumente sicher über das Internet auszutauschen, lassen sich Nerven, Zeit und Portokosten sparen. Auswertungen aus den Bereichen Fibu, Steuern, Jahresabschluss und Controlling stehen unmittelbar nach Fertigstellung auf Knopfdruck im Internet bereit.“

Die Kombination des Online-Portals mit dem Modul „Scannen-Buchen-Archivieren“ ermögliche dem Augsburger Steuerberater einen Produktivitätsgewinn in der Belegverarbeitung. Vom Mandanten eingescannte und ins Portal hochgeladene Rechnungen könnten dabei sicher ausgelesen und nach einer Lernphase automatisiert verbucht werden. Auch die Online-Bereitstellung der Lohn- und Gehaltsabrechnungen sei für ihn „eine interessante Option, von der sowohl unsere Mandanten als auch wir selbst profitieren können, da sich damit eine Menge Aufwand und Kosten einsparen lassen. Unter dem Strich ist das Online-Portal ein Alleinstellungsmerkmal.“

Die Software habe ihm auch ermöglicht, ein spezielles Cloud-Modell mit einem Mandanten einzurichten. Für eine private Bildungseinrichtung wurden die Finanzbuchhaltung und ein Warenwirtschaftssystem auf dem Kanzleiserver installiert. Dass der Mandant bei seiner Informationstechnologie auf Apple setzt, ist für die Software kein Problem. Mit USB-Sticks „Addison 2go“ werden Mac-Rechner, iPads und iPhones befähigt, auf die Anwendungen in der Kanzlei zuzugreifen.

www.addison.de

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