Einstieg in Big Data und Cloud Computing für den Mittelstand

Klasse für die Masse

Die Zeiten, da mehrere Jahre vergingen, bis aktuelle IT-Applikationen aus dem Enterprise-Umfeld auch im Mittelstand Einzug hielten, sind vorbei. Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, werden auch hier moderne IT-Werkzeuge zeitnah implementiert. Die damit verbundenen Herausforderungen in Form steigender IT-Komplexität und hoher Investitionskosten adressiert IBM mit einem angepassten Angebotskonzept.

Die Zeiten, da mehrere Jahre vergingen, bis aktuelle IT-Applikationen aus dem Enterprise-Umfeld auch im Mittelstand Einzug hielten, sind vorbei. Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, werden auch hier moderne IT-Werkzeuge zeitnah implementiert. Die damit verbundenen Herausforderungen in Form steigender IT-Komplexität und hoher Investitionskosten adressiert IBM mit einem angepassten Angebotskonzept.

Big Data hat sich für 2013 in die Spitzengruppe der akuten Hightechthemen geschoben, ergab die jährliche Trendumfrage des IT-Verbandes Bitkom. Demnach sehen 37 Prozent der befragten IT-Unternehmen darin den maßgeblichen Trend des Jahres. „Big Data ermöglicht die blitzschnelle Auswertung riesiger Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen. Damit sind neue Analysen für wirtschaftliche oder wissenschaftliche Zwecke möglich“, erklärt Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Chancen, die – laut IBM – Mittelständlern aufgrund der vergleichsweise hohen Kosten und fehlender Fachkenntnisse bislang häufig verschlossen blieben. Ein strukturiertes Angebot an Power-Servern, hochintegrierten Pure Systems und neuen Speicherlösungen soll Mittelständlern jetzt die Möglichkeit eröffnen, nicht nur Cloud-Services bereitzustellen, sondern auch große Datenmengen zu analysieren. Ein Baustein dieses Angebotes ist der Mikroprozessor Power7+, der jetzt auch in den Einstiegs- und Midrange-Servern ebenso zum Einsatz kommt wie in den neuen „Pure Application Systems“. Laut Hersteller sind diese Power-Prozessoren für große Datenmengen und die Cloud besser geeignet als x86-Chips, da die Virtualisierung, ein wichtiger Bestandteil für Big-Data-Computing, bereits in die Hardware eingebaut ist. Der starke Wettbewerb bei kleinen Servern hat IBM zudem dazu bewogen, die Preise seiner Einstiegssysteme zu senken – auf das Preisniveau von Intel-basierten Windows- und Linux-Servern. Für Anwender mit gehobenen Ansprüchen an die Datenanalyse ist eine überarbeitete Variante der dedizierten Big-Data-Appliance „Pure Data for Analytics“ gedacht, basierend auf der Technologie der zugekauften Firma Netezza. Das jetzt vorgestellte Modell bietet 50 Prozent mehr Datenkapazität pro Rack und soll die Daten dreimal schneller verarbeiten können als sein Vorgänger.

Low-Cost-Version für Cloud-Integration


Auch bei der Implementierung von Cloud-Lösungen bemüht man sich um Vereinfachung. In einer aktuellen Studie gaben fast drei Viertel der befragten Führungskräfte an, ihre Unternehmen habe Cloud-Technologien bereits pilotiert, eingesetzt oder im Wesentlichen implementiert. Doch während die Nachfrage nach Cloud-Technologien wächst, verfügen viele Organisationen oft nicht über die Fähigkeiten und Ressourcen, diese auch in die vorhandenen IT-Infrastrukturen zu integrieren. Abhilfe soll die Einführung einer neuen Low-Cost-Version des integrierten Pure-Application-Systems schaffen. Mit seinem „Scale in“-Design soll es Mittelständlern dabei helfen, Komplexität zu reduzieren und sich stärker auf ureigene Unternehmeraufgaben zu konzentrieren. Wie alle Pure-Modelle ist es laut Andreas Wodtke, Serverchef bei IBM, „out of the box“ für die Cloud gebaut. Es sei mit einer kleineren Grundfläche für Organisationen konzipiert, denen die IT-Kenntnisse fehlen, um eigene Cloud-Infrastrukturen zu implementieren, und biete das an Infrastruktur und Managementsoftware Notwendige, um neue Anwendungen innerhalb von nur vier Stunden wahlweise in der Cloud oder on premise bereitzustellen. Abgerundet wird die IBM-Initiative neben neuen Speichersystemen durch das Softwarepaket „Smart Cloud Storage Access“, das die Einrichtung privater Speicher-Clouds erleichtern soll.

Bildquelle: © Thinkstock/iStockphoto

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